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Kleemann demonstriert Asphaltrecycling-Prozess auf der IFAT
Kleemann präsentiert auf der IFAT Munich 2026 mobile Aufbereitungslösungen zur Verbesserung der Asphaltwiederverwendung und Materialqualität im Straßenbau.
www.wirtgen-group.com

Bei der Sanierung von Straßen fallen große Mengen an Ausbauasphalt an, dessen gleichbleibende Materialqualität eine zentrale Herausforderung darstellt. Konventionelle Verfahren führen häufig zu vermischten oder verunreinigten Fraktionen, wodurch die Wiederverwertbarkeit eingeschränkt wird und die Qualität neuer Asphaltmischungen leidet.
Um diese Einschränkungen zu adressieren, stellt Kleemann auf der IFAT Munich 2026 ein mobiles Aufbereitungskonzept vor. Ziel ist eine kontrollierte Verarbeitung von Ausbauasphalt zur Erhöhung der Recyclingquote und zur effizienteren Nutzung von Ressourcen.
Technische Lösung im Live-Betrieb
Die Lösung wird als vernetzter Anlagenzug unter realen Bedingungen in der VDMA Crushing Zone demonstriert. Das System kombiniert Sieb-, Brech- und Förderprozesse, um Ausbauasphalt in definierte, wiederverwendbare Gesteinskörnungen zu überführen.
Im Betrieb trennt eine Vorsiebmaschine das Eingangsmaterial, bevor ein Prallbrecher die gewünschte Korngröße erzeugt. Ein mobiles Förderband sorgt anschließend für einen kontinuierlichen Materialfluss zwischen den Prozessstufen. Dieses abgestimmte Zusammenspiel ermöglicht stabile Prozessbedingungen und eine gleichbleibende Produktqualität, die für den Wiedereinsatz in Asphaltmischanlagen entscheidend ist.
Integration in einen geschlossenen Recyclingkreislauf
Die Kleemann-Lösung ist Teil einer übergeordneten Prozesskette innerhalb des Portfolios der Wirtgen Group. Der Recyclingprozess beginnt mit dem selektiven Fräsen der Asphalt-Schichten, bei dem Deck-, Binder- und Tragschicht getrennt gewonnen werden, um die Materialqualität zu erhalten.
Nach der Aufbereitung im Kleemann-Anlagenzug wird das Material wieder in Asphaltmischanlagen eingebracht. Einbau- und Verdichtungstechnik schließen den Kreislauf und ermöglichen einen durchgängigen Prozess von der Aufnahme bis zur Wiederverwendung. Dadurch lassen sich technische Anforderungen erfüllen und gleichzeitig Primärrohstoffe einsparen.
Betriebliche Vorteile und Auswirkungen
Auch ohne konkrete Kennzahlen lassen sich klare technische Vorteile ableiten. Die kontrollierte Sieb- und Brechtechnik verbessert die Homogenität der Recyclingkörnungen, was für eine zuverlässige Asphaltproduktion wesentlich ist.
Die Mobilität der Anlagen ermöglicht eine Verarbeitung direkt auf oder nahe der Baustelle, wodurch Transportaufwand und Kosten reduziert werden. Gleichzeitig sorgt der strukturierte Prozess – von der selektiven Gewinnung bis zur Wiederverwendung – für eine gleichbleibende Materialqualität und minimiert Verluste.
Fazit
Der Auftritt von Kleemann auf der IFAT Munich 2026 zeigt, wie sich mobile Aufbereitungstechnologie in ein zirkuläres Straßenbaukonzept integrieren lässt. Durch den Fokus auf Materialqualität, Prozesskontinuität und Effizienz vor Ort trägt die Lösung dazu bei, zentrale Herausforderungen im Asphaltrecycling technisch fundiert zu adressieren.
Bearbeitet von der Industriejournalistin Sucithra Mani mit Unterstützung von KI.
www.wirtgen-group.com
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