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Batteriebetriebene Umschlagmaschinen für Recyclinganwendungen
SENNEBOGEN stellt modulare Batteriesysteme für flexible Recyclingmaschinen vor und ermöglicht emissionsreduzierten Betrieb sowie anpassbare Energiekapazität für industrielle Anwendungen.
www.sennebogen.com

Batteriebetriebene Umschlagmaschinen für Recyclinganwendungen werden mit modularen Energiesystemen und Dual-Power-Betrieb eingeführt, um den Bedarf an flexiblen, emissionsarmen Lösungen in industriellen Materialumschlagprozessen zu adressieren.
Modulare Batteriearchitektur für variable Einsatzprofile
SENNEBOGEN erweitert sein Portfolio elektrisch betriebener Umschlagmaschinen – bisher überwiegend kabelgebunden – um eine batteriebetriebene G-Serie für Recyclinganwendungen. Die Entwicklung richtet sich an Betriebe mit wechselnden Einsatzorten und variierenden Betriebszeiten.
Die Maschinen basieren auf einem modularen Batteriesystem, das den Betrieb mit ein bis vier Batteriepaketen ermöglicht. Dadurch lässt sich die Energiekapazität anpassen und eine Laufzeit von bis zu sieben Stunden erreichen, abhängig von Lastprofil und Einsatzbedingungen. Der modulare Aufbau erlaubt zudem die nachträgliche Erweiterung um zusätzliche Batterien, sodass sich die Maschinen an veränderte Anforderungen anpassen lassen und ihre Nutzungsdauer verlängert wird.
Dual-Power-Management und flexible Ladeinfrastruktur
Ein zentrales Merkmal ist das Dual-Power-Management-System, das sowohl den Batteriebetrieb als auch den Anschluss an eine externe Stromquelle ermöglicht. Dadurch wird ein kontinuierlicher Betrieb ohne feste Infrastrukturabhängigkeit gewährleistet, wie sie bei kabelgebundenen Systemen üblich ist.
Das Laden ist auch während des Betriebs möglich, wodurch Stillstandszeiten reduziert werden. Unterstützt wird eine Ladeleistung von bis zu 88 kW über einen 125-A-CEE-Industriestecker, was die Integration in bestehende industrielle Stromnetze ohne spezielle Ladeinfrastruktur erlaubt.
Anpassungsfähigkeit im Recyclingbetrieb
Die Kombination aus modularer Batteriekapazität und dualer Energieversorgung unterstützt Anwendungen mit häufig wechselnden Einsatzorten oder variablen Schichtzeiten. Die Maschinen können ortsunabhängig betrieben werden und bieten gleichzeitig die Möglichkeit zum Netzbetrieb, sofern ein Anschluss verfügbar ist.
Diese Flexibilität ist insbesondere für Recyclinganlagen mit schwankenden Materialströmen oder dezentralen Verarbeitungsbereichen relevant. Die nachträgliche Anpassung der Batteriekapazität reduziert zudem den Bedarf an Neuanschaffungen bei veränderten Betriebsanforderungen.
Emissionsreduktion und industrielle Einordnung
Der batterieelektrische Betrieb trägt zur Reduzierung von Betriebsemissionen bei. Laut Hersteller können pro Maschine – abhängig von Einsatzdauer und Auslastung – etwa 60 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart werden. Damit unterstützt die Technologie Strategien zur Dekarbonisierung industrieller Prozesse und lässt sich in eine digitale Lieferkette mit wachsender Bedeutung der Emissionsbilanzierung integrieren.
Einordnung im Materialumschlagsektor
Batterieelektrische Umschlagtechnik ist insbesondere in der Intralogistik etabliert. Im schweren Recyclingeinsatz sind jedoch Lösungen mit skalierbarer Batteriekapazität und gleichzeitiger Ladefähigkeit während des Betriebs bislang weniger verbreitet.
Durch die Kombination aus modularer Batteriekonfiguration und Dual-Power-Betrieb entsteht ein hybrides Einsatzkonzept, das die Lücke zwischen stationärer elektrischer Infrastruktur und mobiler Maschinentechnik schließt und aktuelle Entwicklungen in der Elektrifizierung industrieller Anwendungen unterstützt.
Bearbeitet von der Industriejournalistin Sucithra Mani mit Unterstützung von KI.
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