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Schlamann-Autokrane erweitert Flotte um Liebherr LTM 1055-3.3

Der genehmigungsfreie 55-Tonnen-Mobilkran bietet schnellen Rüstzeiten und intelligente Sicherheitssysteme für die Industriemontage.

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Schlamann-Autokrane erweitert Flotte um Liebherr LTM 1055-3.3

Die Schlamann-Autokrane GmbH hat die Modernisierung ihrer Flotte mit der Übernahme des neuen Liebherr LTM 1055-3.3 fortgesetzt. Als der aktuell leichteste 3-Achsen-All-Terrain-Kran auf dem Markt fuhr die 55-Tonnen-Maschine direkt vom Liebherr-Werk in Ehingen nach Nienburg (Niedersachsen), ohne dass hierfür aufwendige Schwertransport-Genehmigungsverfahren erforderlich waren. Speziell auf den Leichtbau ausgelegt, setzt der Kran auf niedrige Achslasten, um länderübergreifend dauerhafte Fahrgenehmigungen zu sichern und die Reaktionszeiten für Kundeneinsätze drastisch zu verkürzen.

Flexibler Transport und innovative LICCON3-Steuerung
Um die operative Flexibilität zu maximieren, orderte Schlamann den Kran mit einem spezialisierten Ballastanhänger. In dieser Konfiguration reist der Kran mit seinem vollständigen 11-Tonnen-Gegengewicht im Schlepptau. Das Gesamtgewicht der Kombination liegt bei 41,8 Tonnen, während die kritischen Achslasten unter 9,5 Tonnen verbleiben. Damit bewegt sich der Kran sicher innerhalb der Grenzen für eine allgemeine Dauergenehmigung in Deutschland. Am Einsatzort angekommen – oft bei der Industriemontage oder im Rohrleitungsbau –, kann der Kran das gesamte 11-Tonnen-Gegengewicht in einer einzigen Bewegung auf seine Drehbühne aufnehmen und absetzen, was ein zusätzliches Transportfahrzeug überflüssig macht und ein schnelles Rüsten garantiert.

Der LTM 1055-3.3 ist zudem der erste Kran in Schlamann’s Flotte, der mit der fortschrittlichen LICCON3-Steuerung von Liebherr, einer neu gestalteten Kabine und moderner Lackierung ausgestattet ist. Fahrkomfort und Baustellensicherheit werden durch die Integration des Totwinkel-Assistenten (BSIS) und des Abbiege-Assistenten (MOIS), die Fußgänger und Radfahrer aktiv schützen, stark in den Vordergrund gestellt. Darüber hinaus ermöglicht das System RemoteDrive die feinfühlige Manövrierung des Krans per Funkfernsteuerung von außerhalb der Kabine, was eine präzise Positionierung in engen Industrieumgebungen erlaubt.

Zusätzlicher Kontext: Technologischer und logistischer Hintergrund
Dieser Abschnitt bietet einen technologischen und logistischen Hintergrund, der in der ursprünglichen Pressemitteilung nicht explizit aufgeführt ist.

Die Schwertransport- und Kranbranche in Europa – insbesondere in Deutschland – steht aufgrund einer maroden Infrastruktur und hochgradig restriktiver Brückenlastlimits vor massiven logistischen Engpässen. Traditionell operiert ein 3-Achsen-Mobilkran mit einer Achslast von 12 Tonnen (36 Tonnen Gesamtgewicht). Das Befahren mit einer 12-Tonnen-Achslast erfordert jedoch streckenspezifische Genehmigungen (über Systeme wie VEMAGS in Deutschland), die strukturelle Brückenprüfungen beinhalten und Wochen in der Bearbeitung beanspruchen können.

Durch den Einsatz von hochfestem Stahl und die Gewichtsoptimierung der Basisstruktur beim LTM 1055-3.3 hat Liebherr die Logistik von Kraneinsätzen grundlegend verändert. Das Auslagern des schweren Gegengewichts auf einen separaten Anhänger reduziert die Achslast des Krans auf unter 10 Tonnen (spezifisch unter 9,5 Tonnen). Dadurch fällt das Fahrzeug in den meisten Jurisdiktionen aus der klassischen Schwertransport-Klassifizierung heraus, was ihm eine „Dauergenehmigung“ verschafft. Für ein Kranunternehmen wie Schlamann bedeutet dies, dass ein 55-Tonnen-Kran sofort zu einer Notfall-Rohrleitungreparatur oder einem spontanen Industriemontageeinsatz geschickt werden kann und dabei mit der logistischen Freiheit eines herkömmlichen Lkw agiert.

Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.

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