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Mobilkran-Einsatz für hochpräzise Betonfertigteilmontage
Kuiphuis Kraanverhuur setzte ein sechsachsiges 450-Tonnen-Hubsystem von Liebherr ein, um bei beengten Platzverhältnissen ein schweres Strukturfundament präzise zu positionieren.
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Kuiphuis Kraanverhuur arbeitete mit dem Baumaschinenhersteller Liebherr zusammen, um einen neuen 450-Tonnen-Mobilkran für eine anspruchsvolle Fallstudie zur Betonfertigteilmontage einzusetzen. Dieser Schwerhubeinsatz demonstriert die Anwendung kompakter, leistungsstarker Maschinen zur Bewältigung beengter städtischer Baustellen und zur Platzierung großer Strukturelemente in einem einzigen Hub.
Standortbeschränkungen und betriebliche Herausforderungen
Kuiphuis Kraanverhuur benötigte ein Verfahren zur Installation eines vorgefertigten Kellerelements mit einem Gewicht von 73 Tonnen, einer Länge von 12 Metern, einer Breite von 4,6 Metern und einer Höhe von 3 Metern. Der Einsatz fand auf einer Baustelle in Oldenzaal, Niederlande, statt. Der Standort wies erhebliche Zugangsbeschränkungen auf, einschließlich einer Anfahrtsroute, die aus einer nur drei Meter breiten Straße mit einer engen Kurve bestand. Darüber hinaus bot der vorgesehene Hubbereich auf erhöhtem Gelände nur 11 Meter Freiraum zwischen dem Rand der Baugrube und den Abstützungen der Maschine. Diese Umgebung erforderte eine Hebetechnik, die hohe Tragfähigkeit mit kompakten Abmessungen und Manövrierfähigkeit kombinierte.
Geräteauswahl und Planung vor dem Hub
Um der Kombination aus räumlichen Einschränkungen und Anforderungen an schwere Lasten gerecht zu werden, wählte das Bauunternehmen den Mobilkran Liebherr LTM 1400-6.1. Die Vorbereitungsphase stützte sich stark auf digitale Simulationen mit der Software Liebherr Crane Planner 2.0. Dies ermöglichte es dem Einsatzteam, verschiedene Krankonfigurationen zu überprüfen und die Eignung der Maschine vor dem Einsatz mathematisch zu bestätigen. Die Ingenieure entwarfen zudem alle Anschlagmittel individuell mithilfe einer speziellen Berechnungssoftware. Da die beengte Baugrube keinen Raum für nachträgliche Anpassungen ließ, musste die 73 Tonnen schwere Last in einer einzigen, ununterbrochenen Bewegung direkt vom Transportfahrzeug gehoben und in ihre Endposition abgelassen werden.

Technische Ausführung und Lastmanagement
Für die Ausführung des Hubs wurde der sechsachsige Kran mit 130 Tonnen Gegengewicht konfiguriert und der Teleskopausleger auf 19,8 Meter ausgefahren. Bei einem Arbeitsradius von 13,5 Metern bewältigte das System erfolgreich eine Bruttogesamtlast von 75,2 Tonnen, die die Betonstruktur, die Hakenflasche und die Anschlagmittel umfasste. Während das Betonfertigteil über die Kranachse geschwenkt wurde, nutzten die Bediener das variable Ballastsystem der Maschine. Durch die dynamische Anpassung des Ballastradius hielten die Bediener eine optimale strukturelle Stabilität aufrecht, während die Last kontrolliert in die Grube abgelassen wurde.
Herstellerunterstützung und Ergebnisse des Einsatzes
Das Projekt diente als Ersteinsatz für diese spezifische Maschine und fand kurz nach ihrer Auslieferung statt. Liebherr unterstützte die technische Integration durch spezielle Bedienerschulungen sowie technische Vor-Ort-Hilfe während des Hubs. Die sorgfältigen Vorabberechnungen ermöglichten es dem Einsatzteam, die Platzierung ohne Verzögerungen auf der Baustelle oder Risiken für die umliegende Infrastruktur erfolgreich durchzuführen. Bart Welhuis, Einsatzplaner bei Kuiphuis Kraanverhuur, betonte die technische Notwendigkeit der Planungsphase und wies darauf hin, dass das Fundament in einem einzigen Hub in seine Endposition gebracht werden musste. Nach diesem Einsatz beabsichtigt das Bauunternehmen, das Mobilkransystem für die Montage und Demontage von Turmdrehkranen, für Infrastrukturprojekte im Bereich der Windenergie sowie für die Verlagerung von Industriemaschinen einzusetzen.
Bearbeitet von Aishwarya Mambet, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
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