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Cutter-Soil-Mixing-System für den Spezialtiefbau

Liebherr stellt die Mischtrommel LMC 80 für geräusch- und vibrationsarmes Bodenmischen vor.

  www.liebherr.com
Cutter-Soil-Mixing-System für den Spezialtiefbau

Liebherr hat sein Portfolio im Bereich der Spezialtiefbaugeräte um die LMC 80 erweitert, eine Mischtrommel, die speziell für das Cutter-Soil-Mixing (CSM)-Verfahren konzipiert wurde. Das System wurde für die Integration mit den Ramm- und Bohrgeräten LRB 23 und LRB 355 entwickelt und bietet eine umfassende Komplettlösung aus einer Hand für Bodenverbesserungsprojekte. Die LMC 80 nutzt vier Schneidräder, die mit einem maximalen Drehmoment von 2 × 80 kNm angetrieben werden und je nach Bodenbeschaffenheit Rotationsgeschwindigkeiten von bis zu 30 U/min erreichen.

Technische Spezifikationen und Einsatzbereich
Das LMC 80-System ist mit zwei Trägergeräten kompatibel, was signifikante Eindringtiefen und anpassungsfähige Lamellengeometrien ermöglicht:
  • Konfiguration LRB 23: Erstellung von Bodenmischelementen bis zu einer Tiefe von 36 Metern.
  • Konfiguration LRB 355: Erstellung von Bodenmischelementen bis zu einer Tiefe von 40 Metern.
  • Lamellenvielfalt: Unterstützt Querschnitte von 2.800 × 500 mm bis zu 2.800 × 1.000 mm.
  • Manövrierfähigkeit: Bietet eine 135-Grad-Schwenkkapazität um die Mischachse, ohne dass der Mäkler neu positioniert werden muss.
Präzision und digitale Integration
Der Arbeitsfortschritt wird über das integrierte Steuerungssystem des Trägergeräts überwacht, das dem Bediener Echtzeitdaten zur Vertikalität liefert. Die präzise Ausrichtung erfolgt über das LIPOS-Positionierungssystem und satellitengestützte Navigation. Zudem ermöglicht die digitale Plattform „MyJobsite“ die umfassende Aufzeichnung, Analyse und Verwaltung von Prozess-, Maschinen- und Positionierungsdaten, um die Einhaltung der Projektspezifikationen und Qualitätsanforderungen sicherzustellen.

Operative Vorteile: Umwelt und Wirtschaftlichkeit
Das Cutter-Soil-Mixing-Verfahren bietet klare ökonomische und ökologische Vorteile gegenüber alternativen Methoden. Durch das direkte Vermischen einer Bindemittelsuspension mit dem anstehenden Boden minimiert das Verfahren den Bedarf an Materialanlieferung sowie die Entsorgung von Aushubmaterial. Dies reduziert den logistischen Fußabdruck der Baustelle und bietet eine vibrationsarme, lärmreduzierte Alternative zu herkömmlichen Rammverfahren. Der Montageprozess erfolgt zudem in flacher Position, was die Arbeitssicherheit erhöht, da Arbeiten in der Höhe entfallen. Die LMC 80 ist modular aufgebaut, wodurch die Trägergeräte durch schnellen Wechsel des Mischwerkzeugs zügig auf herkömmliche Drehbohr-, Ramm- oder Vibrationsanwendungen umgerüstet werden können.

Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt detailliert technische Spezifikationen, die nicht in der ursprünglichen Ankündigung enthalten waren.
Im Spezialtiefbau ist das „Cutter-Soil-Mixing“ (CSM)-Verfahren technisch gesehen eine verfeinerte Version des traditionellen Deep Soil Mixings. Während beim herkömmlichen Soil Mixing oft Bohrschnecken verwendet werden (die große Bodenvolumina bewegen und Vibrationen verstärken können), nutzt das CSM-Verfahren gegenläufig rotierende Schneidräder, um die Bodenstruktur vor Ort mechanisch aufzubrechen. Dies ist besonders effektiv in heterogenen Bodenschichten, in denen unterschiedliche Kohäsions- und Dichtegrade vorliegen. Die üblicherweise injizierte „Bindemittelsuspension“ ist eine zementbasierte Zementsuspension, die die Boden-Zement-Matrix stabilisiert. Die strukturelle Integrität der resultierenden Boden-Zement-Lamelle hängt stark von der „Homogenität“ dieser Mischung ab – die spezifische Geometrie und das Drehmoment der Schneidräder (80 kNm bei der LMC 80) stellen sicher, dass der Boden ausreichend geschert und pulverisiert wird, damit das Bindemittel vollständig mit den Bodenpartikeln hydratisieren kann. Dies führt zu einer undurchlässigen und tragfähigen Lamelle, die essenziell für Stützwände oder Dichtwände in Umgebungen mit hohem Grundwasserspiegel ist.

Redaktionell bearbeitet von Lekshman Ramdas, Induportals-Redakteur – angepasst durch KI.

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