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Mobile Schwerlastkrane beim komplexen Wiederaufbau von Infrastruktur im Einsatz
Die Unternehmen Dietmar Floßdorf GmbH & Co. KG und Leonhard Weiss GmbH & Co. KG setzten zwei spezialisierte Mobilkrane ein, um eine präzise Brückeninstallation auf extrem begrenztem Raum zu realisieren.
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Anwendungsbereich: Wiederaufbau von Infrastruktur
Industriesektor: Schwerlastlogistik und Tiefbau
Das Bauvorhaben umfasste die Errichtung der neuen Landgrafenbrücke in Bad Neuenahr-Ahrweiler als zentrales Infrastrukturprojekt, um das beim Hochwasser im Juli 2021 vollständig zerstörte Vorgängerbauwerk zu ersetzen. Die beauftragten Unternehmen, die auf Schwerlasttransporte, Kranarbeiten und Tiefbau spezialisiert sind, standen vor Ort vor erheblichen physischen Einschränkungen. Der Montagebereich unmittelbar am Ufer der Ahr bot nur extrem beengte Platzverhältnisse, was die Positionierung und das Manövrieren der Arbeitsgeräte stark erschwerte.
Herausforderungen durch thermische Ausdehnung und Bauteilgewicht
Die zentrale technische Aufgabe bestand darin, ein Brückensegment mit einem Gesamtgewicht von 105 Tonnen anzuheben und exakt in den vorgesehenen Widerlagern zu platzieren. Für eine sichere Durchführung mussten zwei kritische Parameter erfüllt werden:
- Aufgrund der Spannweite von Ufer zu Ufer war eine große maximale Ausladung von 38 Metern zu bewältigen.
- Das Risiko der thermischen Ausdehnung des Materials musste minimiert werden. Bei höheren Tagestemperaturen bestand die Gefahr, dass sich der Stahlträger ausdehnt und dadurch nicht mehr zentimetergenau in die festen Widerlager passt.
Synchronisierte Hebelösung für begrenzte Platzverhältnisse
Zur Bewältigung der räumlichen und traglasttechnischen Einschränkungen wurden zwei schwere Mobilkrane des Typs LTM 1750-9.1 ausgewählt. Jedes der Fahrzeuge wurde mit einer 28 Meter langen Wippspitze und jeweils 204 Tonnen Ballast konfiguriert, um die notwendigen Sicherheitsreserven bei der geforderten Ausladung von 38 Metern zu gewährleisten.
Die Wahl fiel auf diese Maschinen, da sie eine hohe Tragkraft mit flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten kombinieren. Dies erlaubte es, die Einheiten auf dem schmalen Uferstreifen sehr nah beieinander aufzustellen. Der logistische Ablauf sah vor, dass der erste Kran positioniert und vollständig aufgebaut wurde, um anschließend direkt bei der Montage des zweiten Krans zu assistieren.
Um die Last von 105 Tonnen sicher zwischen den beiden Hebezeugen zu führen, setzten die Techniker eine Dreieckstratraverse ein. Dieses Bauteil fungierte als Spreize und stellte sicher, dass das schwere Bauteil während des gesamten Hebevorgangs exakt und gleichmäßig auf beide Krane aufgeteilt blieb.
Präzise Durchführung im optimalen Temperaturfenster
Der entscheidende Haupthub wurde bewusst auf 4:00 Uhr morgens terminiert und durchgeführt. Zu dieser Tageszeit herrschten die niedrigsten Temperaturen, wodurch die thermische Ausdehnung des Stahlbauteils effektiv minimiert und ein passgenaues Einsetzen in die Widerlager ermöglicht wurde.
Während des synchronisierten Tandemhubs hielten die Kranführer die Lastverteilung über die Dreieckstratraverse kontinuierlich im Gleichgewicht. Nach der erfolgreichen Positionierung des Hauptträgers wurde einer der Krane demontiert, während das zweite Gerät auf das gegenüberliegende Ahr-Ufer umsetzte, um dort die verbleibenden Arbeiten an der Infrastruktur abzuschließen.
Herausgegeben von Sucithra Mani, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
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Zur Bewältigung der räumlichen und traglasttechnischen Einschränkungen wurden zwei schwere Mobilkrane des Typs LTM 1750-9.1 ausgewählt. Jedes der Fahrzeuge wurde mit einer 28 Meter langen Wippspitze und jeweils 204 Tonnen Ballast konfiguriert, um die notwendigen Sicherheitsreserven bei der geforderten Ausladung von 38 Metern zu gewährleisten.
Die Wahl fiel auf diese Maschinen, da sie eine hohe Tragkraft mit flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten kombinieren. Dies erlaubte es, die Einheiten auf dem schmalen Uferstreifen sehr nah beieinander aufzustellen. Der logistische Ablauf sah vor, dass der erste Kran positioniert und vollständig aufgebaut wurde, um anschließend direkt bei der Montage des zweiten Krans zu assistieren.
Um die Last von 105 Tonnen sicher zwischen den beiden Hebezeugen zu führen, setzten die Techniker eine Dreieckstratraverse ein. Dieses Bauteil fungierte als Spreize und stellte sicher, dass das schwere Bauteil während des gesamten Hebevorgangs exakt und gleichmäßig auf beide Krane aufgeteilt blieb.
Präzise Durchführung im optimalen Temperaturfenster
Der entscheidende Haupthub wurde bewusst auf 4:00 Uhr morgens terminiert und durchgeführt. Zu dieser Tageszeit herrschten die niedrigsten Temperaturen, wodurch die thermische Ausdehnung des Stahlbauteils effektiv minimiert und ein passgenaues Einsetzen in die Widerlager ermöglicht wurde.
Während des synchronisierten Tandemhubs hielten die Kranführer die Lastverteilung über die Dreieckstratraverse kontinuierlich im Gleichgewicht. Nach der erfolgreichen Positionierung des Hauptträgers wurde einer der Krane demontiert, während das zweite Gerät auf das gegenüberliegende Ahr-Ufer umsetzte, um dort die verbleibenden Arbeiten an der Infrastruktur abzuschließen.
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