Mobilkrane montieren komplexe Überführung im städtischen Infrastrukturbau bei Nacht
Grúas Aguilar setzte eine Flotte spezialisierter Liebherr-Krane ein, um eine massive städtische Überführung in Madrid zu errichten.
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Anwendungsbereich: Infrastrukturbau und Stadtentwicklung
Industriesektor: Schwerlastlogistik und Kranarbeiten
Das Infrastrukturprojekt umfasst den Bau einer über 16.000 Quadratmeter großen Fußgänger- und Grünzone, die sich über fast 200 Meter über die vielbefahrene Stadtautobahn M-30 in Madrid erstreckt. Die zentrale logistische Herausforderung bestand in der strikten Vorgabe, sämtliche Schwerlastprüfungen und Hubarbeiten ausschließlich in den Nachtstunden zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr durchzuführen. Dieses eng gesteckte Zeitfenster erlaubte keinerlei Verzögerungen und erforderte eine schnelle Mobilisierung der Maschinen, höchste Präzision bei der Positionierung sowie eine lückenlose mechanische Zuverlässigkeit, um die pünktliche Freigabe der Autobahn für den morgendlichen Berufsverkehr zu garantieren.
Logistische Zielsetzungen bei der Positionierung von Schwerlastbauteilen
Das ausführende Unternehmen stand vor der Aufgabe, mehrere Großkrane innerhalb eines nächtlichen Acht-Stunden-Fensters zu transportieren, aufzubauen und zu betreiben, um extreme strukturelle Lasten sicher zu bewegen. Die primären Projektziele konzentrierten sich auf die Gewährleistung maximaler Baustellensicherheit und die Minimierung von Verkehrsbehinderungen. Zu den Kernaufgaben gehörten das Heben und präzise Platzieren von Haupttragwerksträgern aus Beton mit einem Gewicht von bis zu 184 Tonnen, von Zwischenträgern zwischen 120 und 130 Tonnen, von vertikalen 25-Tonnen-Stützpfeilern sowie großflächigen horizontalen Fahrbahnplatten.
Strategischer Flotteneinsatz für anspruchsvolle Schwerlasthübe
Zur Erfüllung dieser komplexen ingenieurtechnischen Anforderungen setzte der spanische Kranspezialist Grúas Aguilar eine Flotte von sieben Liebherr-Maschinen ein, bestehend aus sechs Mobiltelekranen mit Traglasten von 95 bis 800 Tonnen und einem mobilen Baukran.
Die Verteilung der Maschinenkonfiguration erfolgte exakt nach den spezifischen Last- und Reichweitenanforderungen des Projekts:
- Zwei Großkrane, ein LTM 1650-8.1 und ein LTM 1750-9.1, hoben die schwersten 184 Tonnen wiegenden Hauptbetonträger mit auf 40 Meter ausgefahrenen Teleskopauslegern bei einer Ausladung von bis zu 20 Metern.
- Ein LTM 1500-8.1 montierte zusammen mit einem zweiten LTM 1650-8.1 die rund 120 Tonnen schweren Träger, während ein weiterer LTM 1750-9.1 die 130-Tonnen-Komponenten installierte.
- Ein Mobilkran des Typs LTM 1095-5.1 wurde aufgrund seiner Flexibilität und Präzision ausgewählt, um die vertikalen 25-Tonnen-Pfeiler aufzurichten und exakt zu positionieren.
- Ein Mobilbaukran des Typs MK 140-5.1 übernahm das präzise Handling und Verlegen der horizontalen Bodenplatten.
Projektvorbereitung und technische Supportlogistik
Grúas Aguilar entschied sich für diese spezifische Maschinenkombination aufgrund der hohen Traglastwerte, der Auslegerreichweiten und der nachgewiesenen Zuverlässigkeit der Systeme. Da mehr als 90 Prozent der über 200 Krane umfassenden Flotte des Unternehmens von diesem Hersteller stammen, waren die Bedienkonzepte den Teams bestens vertraut. Der gesamte Bereitstellungsprozess wurde zudem eng durch den lokalen Servicepartner des Herstellers, Liebherr Ibérica, begleitet, der bereits in der frühen Planungsphase an der Ausarbeitung der detaillierten Hubkonzepte und der sicherheitstechnischen Auslegung mitwirkte.
Planmäßige Umsetzungsergebnisse innerhalb der Sperrzeiten
Durch die aufeinander abgestimmten Krankapazitäten und die exakte technische Vorplanung gelang es den Montageteams, die kritischen Infrastrukturkomponenten innerhalb der engen nächtlichen Zeitfenster erfolgreich zu installieren. Die gewählte Konfiguration ermöglichte die sichere Positionierung der 184 Tonnen schweren Hauptträger und der anschließenden Stützelemente, ohne dass es zu tagesüber andauernden Verkehrsbehinderungen kam. Dank dieser systematischen Durchführung bleibt das städtebauliche Projekt im Zeitplan, um die neue Verbindung zwischen den Stadtteilen Salamanca und Ciudad Lineal bis zum Frühjahr 2027 fertigzustellen.
Herausgegeben von Sucithra Mani, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
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