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3D-Wahrnehmungsplattform für Bergbauautomatisierung
Sandvik hat eine neue Untertage-Automatisierungsplattform vorgestellt, die Produktivität, Sicherheit und Fernüberwachung in vernetzten Bergbauoperationen verbessern soll.
www.home.sandvik

Sandvik brachte AutoMine Aura auf den Markt, eine Untertage-Bergbauautomatisierungsplattform der nächsten Generation mit einem 3D-Wahrnehmungsnavigationssystem und erweiterten Funktionen zur Fernüberwachung. Die Lösung soll die Auslastung von Maschinen, die Betriebssicherheit und das Management komplexer Untertageumgebungen durch eine skalierbare Automatisierungsarchitektur verbessern.
Diese Weiterentwicklung der AutoMine-Plattform, die seit mehr als zwei Jahrzehnten in Tagebau- und Untertagebetrieben eingesetzt wird, führt eine vollständig neu entwickelte Softwarearchitektur ein, die sich in bestehende Netzwerke und Zugangskontrollsysteme integrieren lässt, ohne größere Änderungen an der Bergbauinfrastruktur zu erfordern.
Autonome Navigation mit dreidimensionaler Wahrnehmung
Die wichtigste technologische Neuerung der Plattform ist ein Navigationssystem mit Echtzeit-3D-Wahrnehmung für Untertage-Bergbauanwendungen. Laut Sandvik konnte die Technologie in einer der anspruchsvollsten Untertageminen weltweit mehr als 15 % zusätzliches Material bewegen.
Das dreidimensionale Wahrnehmungssystem verbessert die Hinderniserkennung, die Tunnelkartierung und das Situationsbewusstsein autonomer Maschinen im Untertagebetrieb. Dieser Ansatz soll tote Winkel reduzieren und die Bewegungen automatisierter Lader in Umgebungen mit eingeschränkter Sicht optimieren.
Autonome Navigationstechnologien gewinnen im Untertagebergbau zunehmend an Bedeutung, da Staub, Vibrationen und schlechte Lichtverhältnisse die Leistungsfähigkeit konventioneller Systeme einschränken, die ausschließlich auf GPS oder zweidimensionalen Sensoren basieren.
Bergbauautomatisierung und Fernüberwachung
Die Plattform führt außerdem eine neue Bedienoberfläche ein, die eine vollständige Übersicht über die Untertageumgebung ermöglichen soll. Die Benutzeroberfläche erlaubt die Fernüberwachung und Steuerung mehrerer Maschinen gleichzeitig von Betriebszentren außerhalb der Förderbereiche.
Dieser Ansatz reduziert die Belastung der Bediener durch Staub, Lärm, Vibrationen und andere typische Gefahren im Untertagebergbau. Gleichzeitig unterstützt er den Wandel von Bergbauarbeitsplätzen hin zu stärker technologieorientierten Aufgaben im Bereich automatisierter Systemsteuerung und Betriebsdatenanalyse.
Sandvik erklärte, dass die Plattform die Sicherheitsprinzipien und Zugangskontrollmechanismen früherer AutoMine-Generationen beibehält. Die neuen Funktionen für 3D-Wahrnehmung und adaptive Intelligenz erweitern diese Fähigkeiten in dynamischen Umgebungen, in denen sich Betriebsbedingungen schnell verändern können.
Netzwerkkompatibilität und skalierbare Bergbauinfrastruktur
Eines der Hauptziele der neuen Plattform ist die Kompatibilität mit bestehenden industriellen Netzwerken und Steuerungssystemen, um Unterbrechungen während der Implementierung zu minimieren. Diese Kompatibilität reduziert den Bedarf an Infrastrukturänderungen und bereitet Bergbaubetriebe auf die zukünftige Integration digitaler Technologien vor.
AutoMine Aura wird zunächst auf Untertage-Ladern von Sandvik eingeführt und später schrittweise auf weitere Bergbauproduktlinien des Unternehmens ausgeweitet.
Laut David Hallett, Vice President Automation bei Sandvik, stellt die neue Plattform eine vollständig neue Architektur dar und nicht lediglich ein Software-Upgrade der bestehenden Lösung. Er erklärte, dass die Produktivitätssteigerungen des 3D-Wahrnehmungssystems bereits an Kundenstandorten unter realen Betriebsbedingungen validiert wurden.
Sandvik wird die Plattform der internationalen Bergbauindustrie während der Veranstaltung Future of Mining vom 1. bis 3. September 2026 in Tampere, Finnland, präsentieren.
Zusätzlicher Kontext: Technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleich
Untertage-Bergbauautomatisierungsplattformen kombinieren typischerweise LiDAR-Sensoren, stereoskopische Kameras, inertiale Navigationssysteme und industrielle Kommunikationsnetzwerke, um autonome Maschinenbewegungen in unterirdischen Tunneln zu ermöglichen. Systeme mit 3D-Wahrnehmung verbessern die Positionsgenauigkeit und Hinderniserkennung in Umgebungen ohne Satellitennavigation.
Zu den konkurrierenden Technologien im Bergbausektor zählen unter anderem Caterpillar MineStar Command und ABB Ability eMine, die ebenfalls Automatisierung, Fernüberwachung und autonomes Flottenmanagement unterstützen. Die wichtigsten technischen Unterschiede betreffen die autonome Navigationsfähigkeit, die Integration von Echtzeitdaten, die Kompatibilität mit bestehender Ausrüstung und die Leistungsfähigkeit der Umgebungswahrnehmung.
Systeme mit 3D-LiDAR-Technologien und fortschrittlichen Wahrnehmungsalgorithmen gewinnen insbesondere in tiefen Untertageminen und Betrieben mit hoher Dichte mobiler Maschinen an Bedeutung, da dort Kollisionsrisiken und eingeschränkte Sichtverhältnisse anspruchsvollere Echtzeit-Erkennungssysteme erfordern.
Bearbeitet von Sucithra Mani, Induportals-Redakteurin – durch KI adaptiert.
www.mining.sandvik.com
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