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40-Tonnen-Hydraulikbagger für Steinbruch- und Abbrucharbeiten

JCB bringt den Raupenbagger 420X für intensive Anwendungen in den Bereichen Steinbruch, Erdbewegung, Abbruch und Gesteinsaufbereitung auf den Markt.

  www.jcb.com
40-Tonnen-Hydraulikbagger für Steinbruch- und Abbrucharbeiten

JCB erweitert sein Portfolio schwerer Baumaschinen mit dem hydraulischen Raupenbagger 420X, einem 40-Tonnen-Modell für anspruchsvolle Anwendungen in den Bereichen Erdbewegung, Steinbruchbetrieb, Abbruch und mobiler Brechtechnik. Die Maschine verfügt über einen Stage-V-Dieselmotor mit 240 kW, verstärkte Strukturkomponenten und Hydrauliksysteme zur Steigerung von Hubkraft, Stabilität und Produktivität in anspruchsvollen Einsatzumgebungen.

Verstärkte Konstruktion für Schwerlastanwendungen
Der 420X wurde auf Basis der Plattform des 370X entwickelt und ist für großvolumige Aushubarbeiten, die Beschickung von Brechanlagen und Anwendungen im Steinbruch ausgelegt. Serienmäßig ist die Maschine mit dem Paket „Standard Earthmoving Pro“ ausgestattet, das einen HD-Löffel mit 2,6 m³ Fassungsvermögen umfasst, verglichen mit 2,34 m³ beim Modell 370X. Diese Kapazitätssteigerung von 10 % wird durch einen verstärkten Ausleger und Löffelstiel für Schwerlastanwendungen unterstützt.

Der Löffelstiel ist in den Längen 2,63 m und 3,23 m erhältlich. Zusätzliche Verschleißleisten wurden an der Innenseite des Stiels angebracht, während verstärkte Strukturplatten die mechanische Belastbarkeit der Frontstruktur erhöhen.

Auch der Durchmesser des Hydraulikzylinders des Löffelstiels wurde gegenüber dem 370X vergrößert, wodurch insbesondere bei kompakten und hochdichten Materialien eine höhere Losbrechkraft erreicht wird.

Erhöhte Hubkraft und Stabilität
Größere Auslegerzylinder tragen zu einer höheren Hubkraft im Frontbereich bei. Nach Angaben von JCB kann der 420X bei maximaler Reichweite mehr als 940 kg zusätzlich heben im Vergleich zum kleineren Modell. Dies verbessert die Grabungsleistung und ermöglicht den Einsatz schwererer Abbruchwerkzeuge.

Das Unterwagenkonzept wurde vollständig überarbeitet und verfügt über eine größere Spurweite, wodurch die seitliche Hubkraft gegenüber dem 370X um 11 % steigt. Zudem ist das Fahrwerk um zwei Bodenplatten länger, was die Frontstabilität und die Leistung beim Einsatz schwerer Anbaugeräte verbessert.

Die oberen Laufrollen wurden neu positioniert und auf jeder Seite wurde eine zusätzliche untere Laufrolle integriert, um die Mobilität auf unebenem Gelände zu verbessern. Die Befestigungspunkte des Unterwagens wurden ebenfalls optimiert, um Materialansammlungen unter dem X-Rahmen zu reduzieren.

Die Maschine nutzt Fahrmotoren der 50-Tonnen-Klasse, wodurch die Zugkraft um 21 % auf 345 kN erhöht wird.

Drehwerk und Hochleistungshydraulik
Der Oberwagen verfügt über einen um 40 mm größeren Drehkranz mit erhöhter Tragfähigkeit. Diese Konstruktion verbessert die Haltbarkeit bei Drehbewegungen mit hohem Drehmoment, insbesondere bei der Beschickung von Brechanlagen und beim Materialumschlag im Steinbruch.

Auch Schwenkmotor und Getriebe wurden überarbeitet, um das Schwenkdrehmoment zu erhöhen und gleichzeitig die Geräuschentwicklung während des Betriebs zu reduzieren.

Das Hydrauliksystem profitiert von einem höheren Förderstrom des sechszylindrigen Stage-V-Dieselmotors, der 240 kW (321 PS) und ein maximales Drehmoment von 1.526 Nm liefert. Die höhere Motordrehzahl im Vergleich zum 370X verbessert die hydraulische Leistung bei kombinierten Grab-, Hebe- und Fahrbewegungen.

Das Auto-Boost-System gehört zur Serienausstattung und erhöht bei Bedarf kurzfristig den Hydraulikdruck zur Leistungssteigerung.

Digitale Kabine und Bedienerschnittstelle
Wie andere Modelle der X-Serie ist auch der 420X mit der JCB-CommandPlus-Kabine ausgestattet, die den Komfort und die Sicherheit des Bedieners verbessern soll. Die Kabine verfügt über einen beheizten und belüfteten Sitz mit elektronischer Lordosenstütze sowie die neue Benutzeroberfläche JCB UX.

Das System nutzt ein konfigurierbares 10-Zoll-Farb-Touchdisplay, das einen schnellen Zugriff auf häufig verwendete Funktionen über individuell anpassbare Kurzbefehle ermöglicht. Bis zu 25 Benutzerprofile können gespeichert werden, um Einstellungen für Hydraulikfunktionen und Joystick-Konfigurationen zu sichern.

Die X-Serie verfügt zudem über ein schlüsselloses Startsystem. Ein kurzer Tastendruck aktiviert oder deaktiviert das Display, während ein längerer Tastendruck den Motor startet.

Die Kabine ist serienmäßig ROPS/FOPS-zertifiziert und verfügt zusätzlich über das hydraulische Isolationssystem 2-Go von JCB. Ein HD-Kamerasystem mit 360-Grad-Rundumsicht ist in das UX-Display integriert. Zur Serienausstattung gehören außerdem 14 LED-Arbeitsscheinwerfer zur Verbesserung der Sichtverhältnisse auf der Baustelle.

Positionierung im Marktsegment der 40-Tonnen-Bagger
Mit dem 420X stärkt JCB seine Position im Segment der 40-Tonnen-Hydraulikbagger für schwere Erdbewegungs-, Steinbruch- und Abbrucharbeiten. Die Konfigurationen „Earthmoving Pro“ und das optionale Paket „Heavy Duty Pro“ richten sich an Anwendungen, die verstärkte Strukturen, hohe Hydraulikleistung und Stabilität für schwere Anbaugeräte erfordern.

Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die nicht Bestandteil der ursprünglichen Produktankündigung waren
Das Segment der 40-Tonnen-Hydraulikbagger wird von Herstellern wie Caterpillar, Komatsu, Volvo Construction Equipment und Hitachi Construction Machinery dominiert. Zu den wichtigsten technischen Kriterien in dieser Klasse gehören Hubkraft, Losbrechkraft, Unterwagenstabilität und hydraulische Effizienz.

Bei Anwendungen im Steinbruch und Abbruch werden in der 40-Tonnen-Klasse typischerweise Löffel mit einem Fassungsvermögen zwischen 2,3 m³ und 3 m³ sowie Motoren mit Leistungen zwischen 210 kW und 260 kW eingesetzt. Eine größere Unterwagenbreite und längere Bodenauflage gelten als übliche Lösungen zur Verbesserung der Stabilität beim Einsatz von Hydraulikhämmern und schweren Abbruchwerkzeugen.

Digitale Bedienmanagementsysteme, konfigurierbare Touchscreen-Oberflächen und Rundumsichtsysteme entwickeln sich ebenfalls zunehmend zur Standardausstattung von Maschinen für intensive Baustellenanwendungen.

Bearbeitet von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – mit KI angepasst.

www.jcb.com

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