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Dual-Drive-Technologie für Baustellenkipper
JCB erweitert seine 9-Tonnen-Baustellenkipper mit der Dual-Drive-Technologie zur Verbesserung von Sichtbarkeit, Sicherheit und Bedienkomfort auf Baustellen.
www.jcb.com

JCB hat sein Portfolio an Baustellenkippern mit dem neuen 9T Dual Drive erweitert, der sowohl mit Frontkippmulde als auch mit Drehkippmulde erhältlich ist. Die Maschine wurde für Anwendungen im Bauwesen, Infrastrukturbereich und Erdbau entwickelt, bei denen Bedienersicht, Manövrierfähigkeit und Sicherheit auf der Baustelle entscheidende Anforderungen darstellen.
Das neue Modell verfügt über ein drehbares Kabinensystem, das es dem Fahrer ermöglicht, jederzeit in Fahrtrichtung zu sitzen. Die Technologie basiert auf dem bereits bei den Dual-Drive-Baggerladern von JCB eingesetzten Konzept und soll die Ermüdung des Fahrers reduzieren, Rückwärtsfahrten minimieren und die Maschinenkontrolle in engen oder stark frequentierten Baustellenbereichen verbessern.
Drehbarer Fahrerarbeitsplatz verbessert die Sicht
Die wichtigste technische Neuerung ist ein zentral montierter, drehbarer Fahrerarbeitsplatz mit Sitz, Lenkrad und Maschinensteuerung. Die gesamte Einheit kann mithilfe des von JCB entwickelten Heel-Click-Systems um 180 Grad gedreht werden, wodurch eine manuelle Hebelbetätigung entfällt.
Der luftgefederte Sitz ist mittig in der Kabine angeordnet, um eine maximale Rundumsicht zu gewährleisten. Die HVAC-Leitungen wurden unter dem Kabinenboden verlegt, um die Sicht des Fahrers nicht einzuschränken.
Ein Sitzverriegelungssystem verhindert die Nutzung von Antriebs- und Hydraulikfunktionen, solange die Sitzeinheit nicht in einer der vorgesehenen Fahrpositionen verriegelt ist. Dieses Sicherheitssystem soll Fehlbedienungen während der Fahrt verhindern.
Erweiterte Sicherheitsfunktionen für Baustellen
Der 9T Dual Drive wurde mit besonderem Fokus auf die Sicherheit auf Baustellen entwickelt, auf denen Rückwärtsfahrten und eingeschränkte Sichtverhältnisse zu den häufigsten Unfallursachen zählen.
Nach Angaben von JCB wurde die Kabine so getestet, dass sie den Kräften standhält, die von einem 20-Tonnen-Bagger ausgehen können. Darüber hinaus verfügt der Baustellenkipper über sogenannte Follow-me-home-Arbeitsscheinwerfer, die dem Fahrer ein sicheres Verlassen der Maschine bei schlechten Lichtverhältnissen ermöglichen.
Da der Fahrer jederzeit in Fahrtrichtung sitzt, reduziert das System die Notwendigkeit häufiger Kopfbewegungen und Rückwärtsfahrten, wodurch die körperliche Belastung während langer Arbeitsschichten sinkt.
Hydrostatischer Antrieb und Traktionsleistung
Angetrieben wird die Maschine von einem 55-kW-Dieselmotor vom Typ JCB DieselMAX mit 74 PS. Der Motor arbeitet mit einem neuen hydrostatischen Getriebe und einem zweistufigen Verteilergetriebe zusammen, das beide Achsen antreibt.
Diese Antriebskonfiguration ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h und gewährleistet gleichzeitig eine hohe Traktion auf unebenem Gelände, wie es auf Bau- und Infrastrukturprojekten üblich ist. Zusätzlich wurde das Bremssystem optimiert, um den Kraftaufwand für den Fahrer zu reduzieren.
Hydrostatische Antriebssysteme werden zunehmend in kompakten und mittelgroßen Baumaschinen eingesetzt, da sie eine feinfühlige Geschwindigkeitsregelung, vereinfachte Richtungswechsel und bessere Manövrierfähigkeit in engen Arbeitsbereichen ermöglichen.
Kabinenergonomie und reduzierte Wartungskosten
JCB gibt an, dass die Maschine über die größte Kabine und den niedrigsten Geräuschpegel ihrer Klasse verfügt. Die Kabine verwendet flache Verglasungen und vollständig aus Stahl gefertigte Außenpaneele, um Reparaturen zu vereinfachen und Wartungskosten nach Beschädigungen auf der Baustelle zu reduzieren.
Zur Serienausstattung gehören ein 7-Zoll-Touchscreen, ein Radio, zusätzliche Ablagefächer sowie eine Thatcham-zertifizierte Wegfahrsperre mit Tastatur.
Die Maschine richtet sich an Bauunternehmen und Vermietflotten, die sicherere Transportlösungen für Baustellen mit verbessertem Bedienkomfort, reduzierter Fahrerermüdung und Eignung für moderne vernetzte Baustellen suchen.
Zusätzlicher Kontext: Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die in der ursprünglichen Produktankündigung nicht enthalten waren
Die Klasse der 9-Tonnen-Baustellenkipper wird häufig im Hochbau, Tiefbau und in Steinbruchanwendungen eingesetzt. Wichtige Vergleichskriterien in diesem Segment sind Nutzlast, Fahrersicht, Wendekreis, Fahrgeschwindigkeit, Getriebetyp und integrierte Sicherheitssysteme.
Wettbewerber wie Volvo Construction Equipment, Mecalac und Thwaites bieten ebenfalls Muldenkipper mit erweiterten Sichtsystemen, drehbaren Fahrerplätzen oder kamerabasierten Rückfahrlösungen an. Der Ansatz von JCB unterscheidet sich dadurch, dass die gesamte Fahrereinheit einschließlich Lenkrad und Bediensteuerung gedreht wird und nicht ausschließlich Kameras oder Spiegel verwendet werden.
Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h positioniert sich die Maschine im oberen Leistungsbereich hydrostatischer Baustellenkipper dieser Größenklasse. Das zweistufige hydrostatische Getriebe stellt zudem ein technisches Unterscheidungsmerkmal gegenüber Wettbewerbern dar, die weiterhin konventionelle Powershift-Getriebe einsetzen.
Bearbeitet von Sucithra Mani, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
www.jcb.com
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