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Fallstudien

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Liebherr-Bohrtechnologie unterstützt alpine Dammbau-Gründungsarbeiten

Tiefgründungsgeräte ermöglichen präzises Bohren und Transport unter eingeschränkten Hochgebirgsbedingungen zur Erweiterung des Reservoirs.

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Liebherr-Bohrtechnologie unterstützt alpine Dammbau-Gründungsarbeiten

Wasserkraftinfrastruktur, Dammbau und Tiefgründungstechnik in alpinen Umgebungen erfordern robuste Bohrsysteme, die unter logistischen und geologischen Einschränkungen betrieben werden können. In diesem Zusammenhang liefert Liebherr Bohr- und Hebeausrüstung zur Unterstützung der Erhöhung der Dammhöhe des Wurtenspeicher-Reservoirs, einer Schlüsselkomponente der Kraftwerksgruppe Fragant in Österreich.

Das Projekt zielt darauf ab, die Speicherkapazität des Reservoirs von 2,7 auf 5 Millionen Kubikmeter zu erhöhen, indem die Dammhöhe um 7 Meter angehoben und die Struktur erweitert wird. Diese Aufrüstung unterstützt ein flexibleres und effizienteres Energiemanagement, insbesondere in Wasserkraftsystemen, in denen die Speicherkapazität die operative Reaktionsfähigkeit direkt beeinflusst.

Alpine Logistik- und Transportbeschränkungen
Die Baustelle, die sich auf etwa 1.700 Metern über dem Meeresspiegel befindet, stellt erhebliche logistische Herausforderungen dar. Schmale Zufahrtsstraßen und beengte Tunnelabschnitte schränken den Transport schwerer Maschinen ein.

Um dem zu begegnen, ist das Bohrgerät LB 45 mit einem klappbaren Mäkler ausgestattet, wodurch die Transportlänge der Maschine reduziert werden kann. Diese Funktion ermöglicht die Navigation durch enge Kurven und eingeschränkte Zufahrtswege und macht das Gerät für den Einsatz in bergigem Gelände geeignet.

Präzisionsbohren unter anspruchsvollen geologischen Bedingungen
Die Tiefgründungsarbeiten werden mit dem Kelly-Bohrverfahren durchgeführt, mit Bohrtiefen von 2,7 bis 22,5 Metern und Durchmessern von 1.200 mm. Insgesamt werden etwa 2.800 Meter Bohrpfähle installiert.

Die überschnittene Bohrpfahlwand, bestehend aus 167 Pfählen, bildet eine Dichtstruktur, die sich über das gesamte Dammfundament im Fels verankert. Die geologischen Bedingungen umfassen hochabrasive Materialien und hochfestes Gestein, was eine präzise Steuerung der Bohrparameter erfordert. Die Bautoleranzen sind streng, mit einer maximalen Abweichung von 1 % für die Ausrichtung der Pfahlwand.


Liebherr-Bohrtechnologie unterstützt alpine Dammbau-Gründungsarbeiten

Das Bohrgerät LB 45 liefert ein maximales Drehmoment von 450 kNm und unterstützt mehrere Pfahlgründungsverfahren, darunter Kelly-Bohren, Endlosschneckenbohren und Doppelkopfbohren. Mit einer optionalen Gittermastverlängerung können Bohrtiefen von bis zu 37 Metern erreicht werden, was Flexibilität für tiefere oder komplexere Anwendungen ermöglicht.

Zusätzliche Funktionen wie der Überlastschutz an der Kelly-Winde und die Seillängenmessung an der Hilfswinde unterstützen einen sicheren und präzisen Betrieb, insbesondere bei der Installation von Bewehrungskörben.

Hebearbeiten und Baustellenkoordination
Für Hebearbeiten wird vor Ort ein Liebherr HS 8070 HD Seilbagger eingesetzt. Dieses Gerät unterstützt Materialhandling- und Installationsprozesse, die für Tiefgründungsarbeiten in eingeschränkten Umgebungen erforderlich sind.

Projektzeitplan und Umweltbedingungen
Die Tiefgründungsarbeiten begannen im Jahr 2025 und sollen innerhalb des Jahres abgeschlossen werden. Aufgrund der hochalpinen Lage müssen die Bauzeitpläne variable Wetterbedingungen und einen frühen Wintereinbruch berücksichtigen, was eine präzise Planung und Ausführung erfordert.

Der Einsatz anpassungsfähiger Bohr- und Hebesysteme zeigt, wie spezialisierte Ausrüstung sowohl logistische als auch geologische Herausforderungen im alpinen Dammbau bewältigen kann und so eine effiziente Umsetzung komplexer Infrastrukturmodernisierungen unterstützt.

Bearbeitet von Natania Lyngdoh, Induportals Editor — Adaptiert von KI.

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