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Mobilkran unterstützt Winterabdeckung historischer Brunnenanlagen

Liebherr-Mobilbaukran ermöglicht präzise Gerüstmontage für den Denkmalschutz am Schloss Herrenchiemsee durch große Reichweite und exakte Lastpositionierung.

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Mobilkran unterstützt Winterabdeckung historischer Brunnenanlagen

Die Instandhaltung historischer Bauwerke erfordert häufig Hebetechnik, die präzises Lastenhandling mit eingeschränkten Platzverhältnissen und großen Reichweiten kombiniert. In diesem Zusammenhang wurde ein Liebherr MK 88-4.1E Mobilbaukran für Gerüstmontagearbeiten zum Schutz historischer Brunnenanlagen auf der Herreninsel im Chiemsee eingesetzt.

Kranlogistik für schwer zugängliche Einsatzorte
Der Hebeeinsatz war Teil der saisonalen Schutzmaßnahmen im Park von Schloss Herrenchiemsee, bei denen Brunnenanlagen mit Gerüstkonstruktionen und Schutzplanen versehen werden, um Frostschäden während der Wintermonate zu vermeiden.

Der Transport des Krans erforderte aufgrund der Insellage eine kombinierte Logistiklösung. Die BKL Baukran Logistik GmbH transportierte den vierachsigen Mobilkran zunächst zum Fähranleger auf dem Festland und setzte ihn anschließend mit einer Lastfähre auf die Herreninsel über. Von dort aus wurde der Kran zum Schlosspark gebracht, wo vormontierte Gerüstbauteile für die Installation bereitstanden.


Mobilkran unterstützt Winterabdeckung historischer Brunnenanlagen
Aus seiner Kabine hat BKL-Kranfahrer Drago direkte Sicht auf das Geschehen. Zusätzlich wird ihm über den Monitor der Hakenkamera die genaue Position der Last angezeigt.

Positionierung von Gerüstbauteilen über empfindlichen historischen Strukturen
Die Montage erforderte die präzise Positionierung großformatiger Gerüstbauteile über Brunnenfiguren mit Höhen von bis zu 13 Metern. Im Vergleich zu kleineren Mobilkranen bot der MK 88-4.1E größere Hakenhöhen sowie eine verbesserte Lastpositionierung durch die Laufkatze auf dem horizontalen Ausleger.

Diese Konfiguration ermöglichte ein kontrolliertes Absenken der Bauteile bei gleichzeitig präziser Lastführung, insbesondere bei langen Anschlagmitteln, wie sie bei empfindlichen Strukturen erforderlich sind. Solche Eigenschaften können das Risiko von Beschädigungen bei Hebevorgängen im denkmalgeschützten Umfeld reduzieren.

Reichweite und Hubgeometrie bei komplexen Einsatzbedingungen
Die Brunnenanlagen befanden sich in großen, entleerten Wasserbecken, wodurch eine Kranaufstellung außerhalb der Anlagen und eine Reichweite von etwa 25 Metern erforderlich war.

Mit seinem 45 Meter langen, klappbaren Horizontalausleger erreichte der MK 88-4.1E je nach Auslegerstellung Hakenhöhen von über 59 Metern. Dadurch konnten großformatige Gerüstbauteile installiert werden, ohne zusätzliche Kranstandorte innerhalb der geschützten Parkflächen zu benötigen.

Der Kran wurde einmal zwischen den beiden Brunnenanlagen umgesetzt. Der Standortwechsel einschließlich erneuter Einsatzbereitschaft dauerte etwa 30 Minuten, sodass die Arbeiten ohne größere Unterbrechungen fortgesetzt werden konnten.


Mobilkran unterstützt Winterabdeckung historischer Brunnenanlagen
Über den ausgeklügelten Klappmechanismus faltet sich das Auslegersystem eines Liebherr-Mobilbaukrans vollautomatisch und zügig zusammen. Dadurch ist der MK 88-4.1E schnell umgesetzt und an neuer Position wieder einsatzbereit.

Lastkontrolle und Sichtbedingungen für den Kranführer
Die präzise Montage der Schutzkonstruktionen erforderte gute Sichtverhältnisse für den Kranführer. Die erhöhte Krankabine in etwa 20 Metern Höhe ermöglichte eine direkte Sicht auf die Monteure.

Zusätzliche Präzision wurde durch eine an der Laufkatze montierte Hakenkamera erreicht, die eine vertikale Live-Ansicht von Hakenflasche und Last auf den Monitor in der Kabine übertrug. Dadurch konnten die Bauteile mit Zentimetergenauigkeit entsprechend den Anweisungen der Monteure positioniert werden.

Abschluss der saisonalen Schutzmaßnahmen
Nach der Montage der Gerüstkonstruktionen wurden großformatige, wetterbeständige Schutzplanen installiert, um die Brunnenfiguren sowie die technische Infrastruktur während der Wintermonate zu schützen.

Nach Abschluss der Arbeiten wurde der Kran durch automatisches Einfahren des Auslegers transportbereit gemacht und per Lastfähre zurück zum Festland gebracht, womit der Logistikkreislauf dieses temporären Einsatzes abgeschlossen wurde.

Redigiert von der Industriejournalistin Aishwarya Mambet, mit KI-Unterstützung.

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