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Fallstudien

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Liebherr liefert elektrischen Mobilkran an Richi AG

Flottenmodernisierung unterstützt emissionsärmere Baustellen und höhere Hubleistungen bei innerstädtischen Projekten mit begrenztem Platzangebot und Umweltauflagen.

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Liebherr liefert elektrischen Mobilkran an Richi AG

Bei innerstädtischen Bauprojekten, im Holzbau, im Dachdeckerhandwerk sowie im Garten- und Landschaftsbau müssen Mobilkrane eine kompakte Baustellenlogistik mit ausreichender Hubleistung und niedrigen Emissionen verbinden. Die Richi AG, ein Schweizer Anbieter von Kran- und Transportdienstleistungen mit Sitz in Weiningen (Kanton Zürich), hat ihre Kranflotte modernisiert, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Das Unternehmen integrierte einen neuen Liebherr Mobilbaukran als Ersatz für ein 19 Jahre altes Gerät, um die Hubleistung zu verbessern, Emissionen auf Baustellen zu reduzieren und gleichzeitig die operative Flexibilität zu erhalten. Als Lösung wurde der Mobilbaukran Liebherr MK 120-5.1E mit elektrischem Antrieb ausgewählt.

Flottenersatz durch Auslastung und Emissionsanforderungen begründet
Die Richi AG setzt seit rund zwanzig Jahren auf Liebherr Mobilbaukrane, insbesondere aufgrund ihrer Eignung für Projekte mit kurzen Rüstzeiten, geringem Platzbedarf und flexibler Logistik. Die hohe Auslastung der bestehenden Flotte war ein wesentlicher Faktor für die Investition in ein neues Gerät als Ersatz für den MK 100.

Ein zentrales Auswahlkriterium war die Möglichkeit des elektrischen Kranbetriebs. Die MK-Baureihe ist seit ihrer Einführung vor rund 25 Jahren für den elektrischen Betrieb ausgelegt, wodurch der Betrieb entweder über einen integrierten Dieselgenerator oder direkt über Baustellenstrom erfolgen kann.

Über einen 63-Ampere-Außenanschluss kann der MK 120-5.1E mit Baustellenstrom betrieben werden, wodurch lokale Emissionen und Geräuschpegel im Vergleich zum Dieselbetrieb reduziert werden. Diese Eigenschaft unterstützt Bauprojekte mit strengen Umweltauflagen oder Anforderungen an emissionsarme Baustellen.

Hubleistung und Reichweite für spezialisierte Gewerke
Der neue Kran bietet im Vergleich zum bisherigen Modell eine höhere Leistungsfähigkeit. Mit einem 3-Tonnen-Zusatzballast erreicht der MK 120-5.1E eine Traglast von 2,1 Tonnen bei maximal 52 Metern Ausladung, was Einsätze mit großen Reichweiten über Gebäude oder Hindernisse ermöglicht.

Diese technischen Eigenschaften ermöglichen den Einsatz bei Zimmereibetrieben, Holzbauunternehmen, Dachdeckern sowie Garten- und Landschaftsbauunternehmen. Gleichzeitig schließt der Kran eine Leistungslücke zwischen vorhandenen Lkw-Ladekranen und kleineren Mobilbaukranen im Fuhrpark.

Schnelle Einsatzbereitschaft bei begrenztem Platzangebot
Auch die operative Flexibilität spielte bei der Investitionsentscheidung eine Rolle. Der Kran ist für eine schnelle Inbetriebnahme ausgelegt und benötigt nur wenig Aufstellfläche, wodurch er sich besonders für kurzfristige Einsätze und Baustellen mit begrenztem Raumangebot eignet.

Diese Eigenschaften unterstützen eine hohe Geräteauslastung über unterschiedliche Projektarten hinweg und ermöglichen gleichzeitig eine effiziente Baustellenlogistik.

Einbindung der Bediener in die Geräteauswahl
Im Beschaffungsprozess wurden auch die Kranführer in die Auswahl des Modells und der Konfiguration einbezogen. Ziel war es, die Praxistauglichkeit sicherzustellen und die Akzeptanz der neuen Technik im Betrieb zu fördern.

Mit dem Ersatz eines älteren Krans durch ein leistungsstärkeres, elektrisch betriebenes Modell hat die Richi AG ihre Flottenkapazitäten erweitert und gleichzeitig ihre Ausrüstung an Anforderungen hinsichtlich Effizienz und Emissionsreduzierung in der Baulogistik angepasst.

Redigiert von der Industriejournalistin Aishwarya Mambet, mit KI-Unterstützung.

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