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Hochleistungs-Duty-Cycle-Raupenkran für Tiefbauanwendungen

Liebherr stellt den HS 8100.2 Duty-Cycle-Raupenkran für anspruchsvolle Anwendungen im Spezialtiefbau, Dragline-Einsatz und dynamische Bodenverdichtung vor.

  www.liebherr.com
Hochleistungs-Duty-Cycle-Raupenkran für Tiefbauanwendungen

Liebherr hat den Duty-Cycle-Raupenkran HS 8100.2 vorgestellt, eine neue Maschinengeneration für Anwendungen im Spezialtiefbau und für schwere Materialbewegungen. Das Modell kombiniert eine höhere Motorleistung, verbesserte Windenleistung und optimierte Wartungszugänglichkeit, um die Betriebseffizienz auf Bau- und Infrastrukturprojekten zu steigern.

Verbesserte Leistung und Betriebskapazität

Der HS 8100.2 stellt eine technische Weiterentwicklung der Liebherr-Baureihe der Duty-Cycle-Raupenkrane dar und wurde auf höhere Leistungsfähigkeit und verbesserte mechanische Effizienz ausgelegt. Die Maschine verfügt über 15 % mehr Motorleistung als ihr Vorgängermodell, was eine höhere Produktivität bei anspruchsvollen Arbeiten im Spezialtiefbau ermöglicht.

Die maximale Winden-Zugkraft beträgt 2 × 295 kN (2 × 66.319 lbf) und wurde damit um etwa 9 % gesteigert. Diese höhere Zugkraft erlaubt den Einsatz schwererer Schlitzwandgreifer, sowohl hydraulischer als auch mechanischer Bauart, wie sie häufig im Schlitzwandbau und bei tiefen Baugruben eingesetzt werden.

Beim Dragline-Betrieb führt die gesteigerte Motorleistung zu höheren Grabkräften, wodurch Aushubarbeiten effizienter durchgeführt werden können. Für die dynamische Bodenverdichtung ermöglicht die zusätzliche Leistung ein schnelleres Anheben des Fallgewichts, wodurch sich die Zykluszeiten verkürzen und die Gesamtproduktivität steigt.

Der HS 8100.2 verfügt außerdem über ein neues Seilverschlusssystem an den Winden, das den Seilwechsel vereinfacht und beschleunigt. Darüber hinaus bleibt der Kran kompatibel mit Auslegern früherer Liebherr-Modelle, darunter HS 8070.1, HS 8100.1 und HS 8100.2 Dual Power. Diese Kompatibilität ermöglicht es Betreibern, vorhandene Komponenten weiterzuverwenden und unterschiedliche Konfigurationen für verschiedene Baustellenanforderungen einzusetzen.

Konstruktion mit Fokus auf Sicherheit und Wartungsfreundlichkeit

Bei der Entwicklung des Krans standen Bedienersicherheit und Wartungszugänglichkeit im Mittelpunkt. Liebherr übernahm das Laufstegkonzept der neuesten HS-Serienmodelle und integrierte Geländer und Plattformen, die während des Transports am Oberwagen montiert bleiben können. Auch die Leiter für Wartungsarbeiten auf dem Dach ist in den Oberwagen integriert, was die Montagezeit auf der Baustelle reduziert.

Auch die Transportlogistik wurde berücksichtigt. Mit einer kompakten Breite von 3,5 m und einem Oberwagengewicht von etwa 60 t können Ober- und Unterwagen zusammen transportiert werden. Diese Konstruktion verkürzt die Rüstzeit und ermöglicht eine schnellere Einsatzbereitschaft auf der Baustelle.

Für Wartungsarbeiten wurde der Einfüllstutzen des Tanks neu positioniert, sodass er direkt über die Plattformen am Oberwagen erreichbar ist. Das Besteigen des Krandachs ist für diese Arbeiten nicht mehr erforderlich. Zudem zeigt das Bedienmonitor-System Füllstandsanzeigen für alle Hauptantriebe, wodurch Wartungskontrollen vereinfacht werden.

Um die Sicherheit bei schlechten Lichtverhältnissen zu erhöhen, kann der Bediener die Beleuchtung des Kabinenzugangs per Fernsteuerung aktivieren, sodass ein sicherer Einstieg auch bei Dunkelheit möglich ist.

Anwendungen im Spezialtiefbau

Der HS 8100.2 ist vor allem für Anwendungen im Spezialtiefbau ausgelegt, bei denen Maschinen hohe Lasten und kontinuierliche Arbeitszyklen bewältigen müssen. Typische Einsatzbereiche sind:
  • Schlitzwandbau mit Schlitzwandgreifern
  • Dragline-Aushubarbeiten im Erdbau
  • Dynamische Bodenverdichtung zur Baugrundverbesserung

Diese Anwendungen kommen häufig bei Infrastrukturprojekten wie Brücken, Tunneln, Hafenanlagen und großen Gebäudefundamenten zum Einsatz, bei denen Spezialkrane schwere Aushub- und Bodenstabilisierungsarbeiten unterstützen. Mit gesteigerter mechanischer Leistung sowie Verbesserungen bei Sicherheit und Wartungszugänglichkeit soll der HS 8100.2 die Effizienz von Bauarbeiten in anspruchsvollen Einsatzumgebungen erhöhen.

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