constructionequipmentmag.de
25
'26
Written on Modified on
Bosch Rexroth und Kawasaki kooperieren bei Off-Highway-Lösungen
Partnerschaft bündelt Mobilhydraulik, Elektronik und Wasserstofftechnologien für nachhaltige Baumaschinen der nächsten Generation.
www.boschrexroth.com

Unterzeichneten die Vereinbarung am 22. September 2026 in Stuttgart, Deutschland: Yoshimoto Matsuda, Leiter Geschäftsbereich Precision Machinery & Robot Company, Kawasaki Heavy Industries und Steffen Haack, Vorstandsmitglied von Bosch Rexroth (Bildquelle: Bosch Rexroth).
Bosch Rexroth und Kawasaki Heavy Industries haben eine strategische Technologiepartnerschaft für das Off-Highway-Segment geschlossen. Die am 22. September 2026 in Stuttgart unterzeichnete Vereinbarung erweitert ein zuvor in Las Vegas verabschiedetes Memorandum of Understanding und zielt darauf ab, die Entwicklung intelligenter, sicherer und nachhaltiger Baumaschinen zu beschleunigen. Durch die Bündelung der Systemkompetenz und des Software-Portfolios von Bosch Rexroth mit der Expertise von Kawasaki im Bereich der Baggerhydraulik wollen beide Unternehmen integrierte Lösungen für autonome Fahrzeugplattformen und alternative Antriebe auf den Markt bringen.
Im Fokus der Kooperation steht die Bewältigung aktueller Branchenherausforderungen: die Erhöhung der Arbeitssicherheit, die Implementierung autonomer Maschinenfunktionen sowie ein nahtloser Datenaustausch. Darüber hinaus adressiert die Partnerschaft den Übergang zu nachhaltigen Energiequellen, insbesondere durch die gemeinsame Entwicklung von wasserstoffbasierten Antriebslösungen und zugehörigen Infrastrukturkonzepten wie Wasserstofftankstellen.
Die Bündelung komplementärer Stärken ermöglicht es OEM-Partnern, komplexe Anforderungen bei der Elektrifizierung und Digitalisierung effizienter zu meistern. Dr. Steffen Haack, Vorstandsmitglied von Bosch Rexroth, betonte, dass der offene Ansatz der Systeme eine flexible Integration in bestehende und zukünftige Fahrzeugarchitekturen gewährleiste. Yoshimoto Matsuda von Kawasaki Heavy Industries ergänzte, dass die Kooperation den Kunden erheblichen Mehrwert biete, insbesondere in den Bereichen Mobilelektrik und bei digitalen Anwendungen.
Zusätzlicher Kontext
Die Off-Highway-Industrie steht vor einem massiven technologischen Umbruch. Bagger, die etwa die Hälfte des weltweiten Baumaschinenmarktes ausmachen, erfordern extrem hohe Leistungsdichten für das Graben und Heben schwerer Lasten – eine Anforderung, die von traditionellen Diesel-Hydraulik-Systemen dominiert wurde. Durch immer strengere Emissionsvorgaben müssen Hersteller nun alternative Antriebe wie batterieelektrische Systeme oder wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen integrieren.
Die Integration von "Software-defined"-Funktionen in die Hydraulik ist hierbei entscheidend. Konventionelle Hydrauliksysteme arbeiten oft mit konstanten Volumenströmen, was zu hohen Energieverlusten führt. Durch den Einsatz elektrohydraulischer Systeme (E-Hydraulik), wie sie aus der Kooperation von Bosch Rexroth und Kawasaki hervorgehen sollen, können Pumpen und Ventile digital und bedarfsgerecht gesteuert werden. Dies senkt den Energieverbrauch drastisch und macht den Einsatz von Wasserstoff-Brennstoffzellen in schweren Maschinen erst wirtschaftlich machbar, da die begrenzte Speicherkapazität von Wasserstoff an Bord optimal ausgenutzt werden muss. Zudem bilden digitalisierte, elektronisch ansteuerbare Hydraulikkomponenten die grundlegende Voraussetzung (Drive-by-Wire) für zukünftige autonome Bagger- und Erdbewegungsarbeiten.
Bearbeitet vom Industriefachjournalisten Lekshman Ramdas, mit KI-Unterstützung
www.boschrexroth.com
Bosch Rexroth und Kawasaki Heavy Industries haben eine strategische Technologiepartnerschaft für das Off-Highway-Segment geschlossen. Die am 22. September 2026 in Stuttgart unterzeichnete Vereinbarung erweitert ein zuvor in Las Vegas verabschiedetes Memorandum of Understanding und zielt darauf ab, die Entwicklung intelligenter, sicherer und nachhaltiger Baumaschinen zu beschleunigen. Durch die Bündelung der Systemkompetenz und des Software-Portfolios von Bosch Rexroth mit der Expertise von Kawasaki im Bereich der Baggerhydraulik wollen beide Unternehmen integrierte Lösungen für autonome Fahrzeugplattformen und alternative Antriebe auf den Markt bringen.
Im Fokus der Kooperation steht die Bewältigung aktueller Branchenherausforderungen: die Erhöhung der Arbeitssicherheit, die Implementierung autonomer Maschinenfunktionen sowie ein nahtloser Datenaustausch. Darüber hinaus adressiert die Partnerschaft den Übergang zu nachhaltigen Energiequellen, insbesondere durch die gemeinsame Entwicklung von wasserstoffbasierten Antriebslösungen und zugehörigen Infrastrukturkonzepten wie Wasserstofftankstellen.
Die Bündelung komplementärer Stärken ermöglicht es OEM-Partnern, komplexe Anforderungen bei der Elektrifizierung und Digitalisierung effizienter zu meistern. Dr. Steffen Haack, Vorstandsmitglied von Bosch Rexroth, betonte, dass der offene Ansatz der Systeme eine flexible Integration in bestehende und zukünftige Fahrzeugarchitekturen gewährleiste. Yoshimoto Matsuda von Kawasaki Heavy Industries ergänzte, dass die Kooperation den Kunden erheblichen Mehrwert biete, insbesondere in den Bereichen Mobilelektrik und bei digitalen Anwendungen.
Zusätzlicher Kontext
Die Off-Highway-Industrie steht vor einem massiven technologischen Umbruch. Bagger, die etwa die Hälfte des weltweiten Baumaschinenmarktes ausmachen, erfordern extrem hohe Leistungsdichten für das Graben und Heben schwerer Lasten – eine Anforderung, die von traditionellen Diesel-Hydraulik-Systemen dominiert wurde. Durch immer strengere Emissionsvorgaben müssen Hersteller nun alternative Antriebe wie batterieelektrische Systeme oder wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen integrieren.
Die Integration von "Software-defined"-Funktionen in die Hydraulik ist hierbei entscheidend. Konventionelle Hydrauliksysteme arbeiten oft mit konstanten Volumenströmen, was zu hohen Energieverlusten führt. Durch den Einsatz elektrohydraulischer Systeme (E-Hydraulik), wie sie aus der Kooperation von Bosch Rexroth und Kawasaki hervorgehen sollen, können Pumpen und Ventile digital und bedarfsgerecht gesteuert werden. Dies senkt den Energieverbrauch drastisch und macht den Einsatz von Wasserstoff-Brennstoffzellen in schweren Maschinen erst wirtschaftlich machbar, da die begrenzte Speicherkapazität von Wasserstoff an Bord optimal ausgenutzt werden muss. Zudem bilden digitalisierte, elektronisch ansteuerbare Hydraulikkomponenten die grundlegende Voraussetzung (Drive-by-Wire) für zukünftige autonome Bagger- und Erdbewegungsarbeiten.
Bearbeitet vom Industriefachjournalisten Lekshman Ramdas, mit KI-Unterstützung
www.boschrexroth.com
Fordern Sie weitere Informationen an…

