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Hydraulische Optimierung und Fahrerassistenzsysteme für Baumaschinen

Wacker Neuson steigert die Leistung seiner Kompaktbaumaschinen durch digitale Hydrauliksteuerungen und automatisierte Fahrerassistenzsysteme für Erd- und Materialbewegungen.

  www.wackerneuson.co.uk
Hydraulische Optimierung und Fahrerassistenzsysteme für Baumaschinen

Die kontinuierliche Optimierung von Bauabläufen konzentriert sich auf die Kombination von elektrohydraulischen Steuerungsarchitekturen mit standardisierten digitalen Schnittstellen, um die Effizienz im Erdbau, beim Ausbau der Infrastruktur und im kommunalen Tiefbau zu steigern. Mit der Einführung des Mobilbaggers EW135 sowie der Radlader WL750p und WL950p verlagert sich der Schwerpunkt der Baumaschinenentwicklung auf geschlossene Assistenzsysteme und die Minimierung hydraulischer Energieverluste.

Elektrohydraulische Steuerung und standardisierte Anbaugeräteschnittstellen
Der Mobilbagger EW135 erweitert die Möglichkeiten im mittleren Tonnagesegment, indem herkömmliche mechanische Verbindungen durch eine elektrohydraulische Vorsteuerung ersetzt werden. Dieses System ermöglicht es dem Bedienpersonal, maßgeschneiderte Steuerprofile für bestimmte Werkzeuge und Aufgaben zu hinterlegen und so den hydraulischen Fluss sowie den Druck präzise an der Werkzeugschnittstelle zu regulieren. Durch die Integration der Busstandards Machines in Construction 4.0 (MiC 4.0) wird der Datenaustausch zwischen Trägergerät und diversen hydraulischen Anbauwerkzeugen vereinheitlicht, was Rüstzeiten und Konfigurationsfehler auf der Baustelle reduziert.

Die mechanische Stabilität und die Hubleistung werden über die strukturelle Bauweise sichergestellt. Der Bagger verfügt über einen fest montierten Verstellausleger ohne Schwenkkonsole, wodurch mechanisches Spiel und Verwindungspunkte herkömmlicher Schwenksysteme vermieden werden. Diese direkte Anlenkung verringert den Druckverlust am Hauptsteuerblock und leitet die maximale Hydraulikleistung an die Auslegerzylinder weiter, was die vertikale Traglast bei Verbaumaßnahmen und Rohrverlegungen steigert.

Die Sicherheit im Arbeitsumfeld wird durch Sensorintegration gewährleistet. Ein Active Working Signal weist umliegendes Personal auf den Betriebsstatus hin, während automatische Bremsfunktionen eingreifen, sobald Gefahrenabstände unterschritten werden. Eine 10-Zoll-Benutzerschnittstelle in Verbindung mit einer Überlastwarneinrichtung zeigt Echtzeit-Lastdiagramme sowie Seiten- und Rückfahrkamerabilder an, um bei Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 35 km/h eine lückenlose 360-Grad-Rundumsicht zu ermöglichen.


Hydraulische Optimierung und Fahrerassistenzsysteme für Baumaschinen

Load-Sensing-Hydraulik und kontinuierlicher Fahrantrieb
Im Schüttgutumschlag und in der Baustellenlogistik verringern die Radlader WL750p und WL950p hydraulische Leistungsverluste durch lastdruckunabhängige Load-Sensing-Pumpen mit nachgeschalteter Durchflussverteilung (Flow Sharing). Diese Hydraulikauslegung entkoppelt die Fördermenge vom Lastdruck und erlaubt gleichzeitige Hub- und Kippzyklen ohne Geschwindigkeitseinbußen oder Druckabfälle in den Arbeitskreisen.

Der Vorschub erfolgt über das stufenlose hydrostatische Getriebe Power Drive, das bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 40 km/h unterbrechungsfreie Zugkraft ohne mechanische Schaltstufen bereitstellt. Automatisierte Assistenzsysteme entlasten die Bediener bei repetitiven Zyklen: Dazu zählen die Schaufelrückführautomatik, programmierbare Hubhöhenbegrenzer sowie Ladeassistenten zur Überwachung des Schaufelfüllgrads. Sämtliche Bedienbefehle werden über einen Dreh-Drück-Steller (Jog Dial) und einen Multifunktionsjoystick in der ergonomischen Kabine gesteuert.

Laut Fred Cordes, Geschäftsführer der Wacker Neuson Vertrieb Deutschland GmbH, zielen moderne Maschinenkonzepte vor allem darauf ab, Bedienfehler durch intelligente Assistenzfunktionen zu minimieren und zugleich eine gleichbleibende Arbeitsleistung unter wechselnden Einsatzbedingungen zu sichern.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten waren.

Das Segment der mittelgroßen Mobilbagger (10 bis 15 Tonnen) orientiert sich stark an etablierten Systemen wie dem Liebherr A 913 Compact und dem Volvo EWR130E. Ein wesentlicher technischer Unterschied liegt in der Auslegerlagerung: Während kompakte Standardmobilbagger häufig eine Schwenkkonsole nutzen, um wandbündiges Arbeiten im innerstädtischen Raum zu erleichtern, führt diese Bauart zu höherer mechanischer Durchbiegung und geringeren Traglasten über das Schild. Durch den direkt am Oberwagen gelagerten Verstellausleger verzichtet der EW135 auf seitliche Schwenkversätze zugunsten einer Hubkraft und Struktursteifigkeit, wie sie sonst bei klassischen 14-Tonnen-Raupenbaggern mit Monoblockausleger üblich sind.

Im Radladersegment mittlerer Größe erreichen hydrostatische Fahrantriebe mit bis zu 40 km/h dieselben Richtwerte wie Wettbewerbsmodelle vom Schlage eines Kramer 8145 oder Volvo L45H. Der Einsatz einer lastunabhängigen Durchflussverteilung (LUDV / Flow Sharing) verhindert parasitäre Leistungsverluste beim Umschlag dichter Schüttgüter, bei denen herkömmliche Open-Center-Hydrauliken bei zeitgleichem Lenken und Heben oft zu Einbrüchen der Schaufelgeschwindigkeit führen. Die Standardisierung via MiC 4.0 ermöglicht zudem eine herstellerübergreifende Plug-and-Play-Anbindung von Anbaugeräten über das CAN-Bussystem und ersetzt proprietäre Werkzeugerkennungssysteme.

Bearbeitet von Evgeny Churilov, Induportals Media – Adaptiert durch KI.

www.wackerneuson.de

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