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Fallstudien

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Elektrischer Gebäuderückbau reduziert lokale Emissionen im urbanen Raum

Die Metzner Recycling GmbH setzt bei einem kommunalen Projekt auf elektrische Baumaschinen von Volvo CE für einen emissionsfreien Gebäudeabbruch.

  www.volvoce.com
Elektrischer Gebäuderückbau reduziert lokale Emissionen im urbanen Raum

Die Stadt Nürnberg integriert Vorgaben zur Emissionssenkung konsequent in öffentliche Ausschreibungen. Beim Abriss einer ehemaligen Gärtnerei im Nürnberger Westpark zur Umwandlung in eine öffentliche Grünfläche bestanden strikte Kriterien zur Reduzierung von Lärm, Feinstaub und Stickoxiden, da das Areal direkt an ein Wohngebiet grenzt. Elektrifizierte Ansätze erforderten bei vorherigen Bauprojekten oft aufwendige Sonderinfrastrukturen für die Energieversorgung. Das Ziel bestand darin, einen vollständigen Gebäudeabbruch zu realisieren, der sich logistisch und energetisch in den standardisierten Baustellenbetrieb einfügt.

Einsatz von emissionsfreien Baumaschinen
Zur Erfüllung der strengen Umweltvorgaben implementierte das beauftragte Bauunternehmen einen Maschinenpark auf Basis elektrischer Antriebe. Die Flotte umfasst einen Raupenbagger, einen Kompaktbagger, einen kompakten Radlader sowie einen Elektro-Lkw mit Hakenlift. Die technische Auslegung und Begleitung der Geräte übernahm der regionale Partner Robert Aebi Nürnberg. Diese maschinelle Konfiguration ermöglicht den vollständigen Verzicht auf verbrennungsmotorische Systeme in der primären Abriss- und Transportlogistik auf der Baustelle.

Standardisierte Energieversorgung und Materialtrennung
Der technologische Kern des Projekts liegt in der unkomplizierten Energieversorgung. Sämtliche Maschinen laden ihre Batteriepuffer direkt über den regulären Baustellenstromanschluss. Diese Methode eliminiert den kostenintensiven Bedarf an separaten Hochspannungsnetzanschlüssen oder mobilen Pufferspeichern. Parallel zum maschinellen Abbau wendet das Projekt Verfahren des Urban Mining an. Die anfallenden Baustoffe werden direkt vor Ort fachgerecht separiert, um eine sortenreine Rückführung in den Materialkreislauf zu gewährleisten.

„Für uns als ausführendes Unternehmen war entscheidend, das Projekt von Anfang an so zu planen, dass die Umsetzung im laufenden Baustellenalltag zuverlässig funktioniert. Der Rückbau zeigt, dass CO₂-freie Baustellen praktisch realisierbar sind, wenn Technik, Logistik und Energieversorgung zusammen gedacht werden“, erklärt Michael Metzner, Geschäftsführer der Metzner Recycling GmbH.

Betriebliche Resultate und Immissionsschutz
Der Verzicht auf Dieselaggregate senkt die direkten Abgasemissionen der Baustelle auf ein Minimum und reduziert die akustische Belastung für die angrenzenden Anwohner signifikant. Die kontinuierliche Nutzung der Standard-Strominfrastruktur bestätigt die Systemstabilität und Alltagstauglichkeit der eingesetzten Batterietechnologie für den schweren Baustelleneinsatz. Durch die Verbindung von Emissionsfreiheit und Materialtrennung liefert das Projekt den praktischen Nachweis, dass ein klimaschonender elektrischer Rückbau ohne Abstriche bei der Produktivität realisiert werden kann.

Redigiert von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.

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