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Elektrischer Mobilbagger für den urbanen Bau

Volvo Construction Equipment bringt einen elektrischen Mobilbagger auf den Markt, der emissionsfreien Betrieb, Straßenmobilität und Produktivität über eine komplette Arbeitsschicht kombiniert.

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Elektrischer Mobilbagger für den urbanen Bau

Volvo Construction Equipment hat den EWR150 Electric vorgestellt und erweitert damit sein Angebot elektrischer Baumaschinen erstmals um einen Mobilbagger. Die Maschine in der Gewichtsklasse von 15 bis 17 Tonnen wurde für Bau-, Infrastruktur-, Versorgungs- und Stadtentwicklungsprojekte entwickelt, bei denen emissionsarmer Betrieb, geringe Geräuschentwicklung und hohe Flexibilität gefordert sind. Durch die Kombination aus eigenständiger Straßenfahrt und batterieelektrischem Antrieb adressiert die Maschine die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Baumaschinen in Städten und sensiblen Einsatzgebieten.

Batterieelektrische Mobilität für Baustelleneinsätze
Im Gegensatz zu vielen elektrischen Baumaschinen, die zwischen Einsatzorten transportiert werden müssen, kann der EWR150 Electric selbstständig auf öffentlichen Straßen fahren, ohne dass ein Tieflader oder Transportanhänger erforderlich ist. Dadurch können Bauunternehmen direkt zwischen Einsatzorten wechseln und ihre Logistik- sowie Transportkosten reduzieren.

Die Maschine eignet sich insbesondere für den Einsatz in der städtischen Infrastruktur, im Straßenbau, bei Versorgungsprojekten, im Landschaftsbau, bei Abbrucharbeiten sowie in kommunalen Anwendungen. Der emissionsfreie Betrieb und die reduzierte Geräuschentwicklung machen sie besonders interessant für Gebiete mit strengen Umweltauflagen oder hoher Bevölkerungsdichte.

Elektrischer Antriebsstrang mit Energierückgewinnung
Das Herzstück der Maschine ist ein speziell entwickeltes elektrisches Antriebskonzept, das einen elektrischen Fahrmotor mit einem hydraulischen Energierückgewinnungssystem für den Ausleger kombiniert. Dieses System gewinnt Energie während der Auslegerbewegungen zurück und speist sie erneut in den Betrieb ein, wodurch die Energieeffizienz verbessert wird.

Laut Volvo Construction Equipment ermöglicht dieses Konzept eine typische Betriebsdauer von acht bis zehn Stunden, abhängig von der jeweiligen Anwendung. Dadurch kann in vielen Fällen eine komplette Arbeitsschicht ohne Zwischenladung absolviert werden. Die regenerative Energienutzung trägt dazu bei, die Batteriekapazität effizient auszuschöpfen und eine gleichbleibende Leistungsfähigkeit sicherzustellen.

Flexible Ladeoptionen für unterschiedliche Einsatzprofile
Für maximale Einsatzflexibilität bietet der EWR150 Electric verschiedene Ladeoptionen. Die Maschine unterstützt DC-Schnellladen mit bis zu 150 kW, wodurch Ladepausen während Arbeitsunterbrechungen oder Schichtwechseln genutzt werden können. Für das Laden über Nacht steht ein integriertes AC-Ladegerät mit bis zu 22 kW zur Verfügung.

Der Mobilbagger nutzt einen CCS2-Ladeanschluss und ist damit mit einer Vielzahl von Ladeinfrastrukturen kompatibel, die bereits für elektrische Nutzfahrzeuge eingesetzt werden. Dies erleichtert die Integration in gemischte Flotten mit elektrischen Baumaschinen, Servicefahrzeugen und Lastkraftwagen.

Leistung auf dem Niveau von Dieselfahrzeugen
Der EWR150 Electric basiert auf der Plattform konventioneller Volvo-Mobilbagger und wurde so entwickelt, dass er die Leistungsdaten eines vergleichbaren Dieselmodells erreicht. Reichweite, Fahrgeschwindigkeit, Hubkraft und Betriebsgewicht entsprechen den Werten der dieselbetriebenen Variante.

Zu den technischen Eckdaten gehören ein Betriebsgewicht zwischen 16,6 und 17,9 Tonnen, ein Schaufelvolumen von 0,67 Kubikmetern, eine maximale Grabtiefe von 5,23 Metern, eine maximale Reichweite von 8,96 Metern sowie eine Hubkapazität von 5.600 Kilogramm. Die Maschine erreicht Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 35 km/h und verfügt über ein kompaktes Kurzheckdesign mit einem Heckschwenkradius von 1,72 Metern, was Arbeiten auf engem Raum erleichtert. Die Energieversorgung erfolgt über ein 270-kWh-Batteriesystem mit einer Betriebsspannung von 600 Volt.

Einsatz in städtischen und lärmsensiblen Bereichen
Die Maschine wurde speziell für Anwendungen entwickelt, bei denen Emissions- und Lärmvorgaben eine wichtige Rolle spielen. Dazu zählen innerstädtische Baustellen, kommunale Infrastrukturprojekte sowie Arbeiten in der Nähe von Krankenhäusern, Schulen oder Wohngebieten.

Die reduzierte Geräuschentwicklung kann darüber hinaus den Einsatz außerhalb der üblichen Arbeitszeiten ermöglichen, sofern lokale Vorschriften dies zulassen. Neben urbanen Anwendungen sieht Volvo CE Einsatzmöglichkeiten in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Recyclingbranche, Abfallwirtschaft und im Landschaftsbau.

Wartung und Gesamtbetriebskosten
Elektrische Antriebssysteme verfügen über weniger verschleißanfällige Komponenten als Verbrennungsmotoren. Dadurch können Wartungsaufwand und Servicekosten reduziert sowie die Maschinenverfügbarkeit erhöht werden.

Volvo CE betont zudem, dass es sich um eine speziell entwickelte elektrische Maschine und nicht um eine nachträglich elektrifizierte Dieselplattform handelt. Dies ermöglicht eine optimierte Platzierung der Batterien, eine ausgewogene Gewichtsverteilung und eine höhere Energieeffizienz, ohne die kompakten Abmessungen oder die Leistungsfähigkeit der Maschine einzuschränken.

Markteinführung in Europa
Der EWR150 Electric wurde erstmals während der Volvo Days 2024 vorgestellt und kehrte 2026 in serienreifer Ausführung zurück. Europa ist die erste Region, in der Kunden die Maschine bestellen können. Damit reagiert Volvo CE auf die steigende Nachfrage nach emissionsarmen Baumaschinen und unterstützt die Elektrifizierung von Bauflotten.

Zusätzlicher Kontext: Diese Sektion enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die nicht in der ursprünglichen Produktankündigung enthalten waren
Der Markt für elektrische Baumaschinen wächst kontinuierlich, da Hersteller auf strengere Emissionsvorschriften, Nachhaltigkeitsziele und die Nachfrage nach niedrigeren Betriebskosten reagieren. Zu den Wettbewerbern im Bereich batterieelektrischer Bagger und Baumaschinen zählen Komatsu, Hitachi Construction Machinery, Liebherr, CASE Construction Equipment und Caterpillar.

Wichtige Vergleichskriterien in diesem Marktsegment sind Betriebsdauer pro Ladung, Batteriekapazität, Ladegeschwindigkeit, Mobilität, Grableistung, Hubkapazität und Gesamtbetriebskosten. Der EWR150 Electric hebt sich insbesondere durch seine Mobilbagger-Konfiguration hervor, die eine eigenständige Straßenfahrt ermöglicht – ein Merkmal, das bei vielen elektrischen Kettenbaggern nicht verfügbar ist.

Mit einer Batteriekapazität von 270 kWh gehört die Maschine zu den leistungsstärkeren elektrischen Baumaschinen ihrer Klasse. Die Kombination aus 150-kW-Schnellladung und 22-kW-Wechselstromladung bietet Flexibilität sowohl für depotbasierte als auch mobile Einsätze. Vergleichbare elektrische Baumaschinen nutzen je nach Größe und Anwendung Ladeleistungen zwischen 50 und 150 kW.

Energierückgewinnungssysteme entwickeln sich zunehmend zu einem wichtigen Differenzierungsmerkmal im Markt für elektrische Schwerlastmaschinen. Durch die Rückgewinnung hydraulischer Energie während des Betriebs können Laufzeiten verlängert werden, ohne die Batteriekapazität zu erhöhen. Dies verbessert die Gesamteffizienz und senkt den Energieverbrauch pro Betriebsstunde.

Die zunehmende Verbreitung elektrischer Baumaschinen steht zudem in engem Zusammenhang mit nachhaltigen Baukonzepten und digitalem Flottenmanagement. Die Integration von Telematiksystemen, Batteriemanagementlösungen und Energieüberwachungsplattformen wird künftig eine zentrale Rolle bei der Einführung elektrischer Maschinen in großen Bauflotten spielen.

Bearbeitet von Sucithra Mani, Induportals-Redakteurin – adaptiert durch KI.

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