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02
'26
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120-Tonnen-Mobilkran erweitert Traglastsegment
NNH Niedersächsischer Nutzfahrzeug-Handel GmbH stärkt ihr Schwerlastportfolio mit einem 120-Tonnen-Mobilkran, um steigenden Anforderungen im Industrie- und Stahlbau gerecht zu werden.
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Die NNH Niedersächsischer Nutzfahrzeug-Handel GmbH hat einen Mobilkran der 120-Tonnen-Klasse in ihre Flotte integriert, um Tragfähigkeit und Reichweite bei Industriemontagen, im Stahlbau sowie bei Fertigteilprojekten zu erhöhen. Der Vierachser verfügt über einen 66 Meter langen Teleskopausleger und variable Abstützsysteme, die eine verbesserte Leistungsfähigkeit auf beengten Baustellen ermöglichen.
Reaktion auf steigende Last- und Reichweitenanforderungen
Die Investition erfolgt vor dem Hintergrund wachsender technischer Anforderungen im Industrie- und Stahlbau, wo größere Ausladungen und höhere Traglasten innerhalb begrenzter Baustellenflächen erforderlich sind. Der neue Kran ersetzt ein 100-Tonnen-Gerät im NNH-Fuhrpark und erweitert sowohl die maximale Tragfähigkeit als auch den Arbeitsradius innerhalb derselben Achsklasse.
Mit einem 66 Meter langen Teleskopausleger auf einem vierachsigen Trägerfahrzeug verbindet der Kran Transportfähigkeit im Straßenverkehr mit hoher Einsatzleistung. In der 120-Tonnen-Klasse ermöglicht diese Konfiguration häufig das Arbeiten ohne zusätzliche Gittermastverlängerungen, was Rüstzeiten reduziert.
Variable Abstütz- und Ballastsysteme
Der Kran ist mit variablen Abstütz- und Ballastsystemen von Liebherr-Werk Ehingen GmbH ausgestattet. Das System VarioBase erlaubt eine asymmetrische Abstützung, wobei die zulässigen Lasten individuell für jede Abstützposition berechnet werden. Dadurch kann der Kran auch dann sicher betrieben werden, wenn eine vollständige Abstützbasis nicht realisierbar ist.
Mit VarioBallast lässt sich der Ballastradius an die örtlichen Platzverhältnisse anpassen. Durch eine Reduzierung des Ballast-Schwenkradius bei beengten Bedingungen bleibt die Hubleistung erhalten, während der Platzbedarf im Heckbereich verringert wird. Für Einsätze in dicht bebauten Industrieumgebungen wirkt sich dies unmittelbar auf Baustellenlogistik und Sicherheitsabstände aus.
Einsatzbereiche
NNH plant den Einsatz des Krans insbesondere für:
- Industriemontagen,
- Stahl- und Hallenbau,
- Montage von Betonfertigteilen,
- Maschinenumsetzungen.
Diese Anwendungen erfordern eine Kombination aus großer Hubhöhe, präzisem Lastenhandling und schneller Umsetzbarkeit zwischen Einsatzorten. Die Vierachs-Konfiguration ermöglicht Straßentransporte ohne den logistischen Aufwand höherer Achsklassen.
Flottenstrategie innerhalb der NuFaTec-Gruppe
NNH ist Teil der NuFaTec-Gruppe, die Dienstleistungen in den Bereichen Vermietung, Verkauf, Service und Sonderfahrzeuglösungen anbietet. Die Erweiterung der Flotte entspricht der strategischen Ausrichtung, im mittleren Schwerlastsegment wettbewerbsfähig zu bleiben und gleichzeitig die Betriebseffizienz zu steigern.
Nach Angaben des Unternehmens waren Auslegerlänge, Traglastwerte gemäß Lastdiagramm sowie Lebensdauer- und Serviceaspekte entscheidende Auswahlkriterien. Die langjährige Zusammenarbeit mit der Liebherr Group und deren Servicenetz spielte ebenfalls eine Rolle, insbesondere im Hinblick auf Ersatzteilverfügbarkeit und Anlagenverfügbarkeit.
Herstellerhintergrund
Liebherr-Werk Ehingen GmbH produziert Mobil- und Raupenkrane mit Tragfähigkeiten von 35 Tonnen (Zweiachser) bis zu 1.200 Tonnen auf neunchsigen Trägerfahrzeugen. Gittermastkrane auf Mobil- oder Raupenfahrwerken erreichen Tragfähigkeiten von bis zu 3.000 Tonnen.
Am Standort Ehingen sind rund 5.000 Mitarbeitende beschäftigt. Ein weltweites Servicenetz unterstützt den Einsatz der Krane. Im Jahr 2024 erzielte das Werk einen Umsatz von 3,19 Milliarden Euro.
Die Liebherr Group umfasst mehr als 150 Gesellschaften weltweit, beschäftigt über 50.000 Mitarbeitende und erzielte 2024 einen konsolidierten Gesamtumsatz von über 14 Milliarden Euro.
Betriebliche Auswirkungen
Durch den Ersatz eines 100-Tonnen-Krans durch ein 120-Tonnen-Modell mit längerem Teleskopausleger und adaptiven Abstützsystemen erweitert NNH seine Einsatzflexibilität innerhalb einer transporteffizienten Vierachs-Klasse. Für Auftragnehmer im Industrie- und Stahlbau bedeutet dies größere Traglastreserven, erweiterte Reichweiten und einen sichereren Einsatz auf räumlich eingeschränkten Baustellen, ohne in eine höhere logistische Kategorie wechseln zu müssen.
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Flottenstrategie innerhalb der NuFaTec-Gruppe
NNH ist Teil der NuFaTec-Gruppe, die Dienstleistungen in den Bereichen Vermietung, Verkauf, Service und Sonderfahrzeuglösungen anbietet. Die Erweiterung der Flotte entspricht der strategischen Ausrichtung, im mittleren Schwerlastsegment wettbewerbsfähig zu bleiben und gleichzeitig die Betriebseffizienz zu steigern.
Nach Angaben des Unternehmens waren Auslegerlänge, Traglastwerte gemäß Lastdiagramm sowie Lebensdauer- und Serviceaspekte entscheidende Auswahlkriterien. Die langjährige Zusammenarbeit mit der Liebherr Group und deren Servicenetz spielte ebenfalls eine Rolle, insbesondere im Hinblick auf Ersatzteilverfügbarkeit und Anlagenverfügbarkeit.
Herstellerhintergrund
Liebherr-Werk Ehingen GmbH produziert Mobil- und Raupenkrane mit Tragfähigkeiten von 35 Tonnen (Zweiachser) bis zu 1.200 Tonnen auf neunchsigen Trägerfahrzeugen. Gittermastkrane auf Mobil- oder Raupenfahrwerken erreichen Tragfähigkeiten von bis zu 3.000 Tonnen.
Am Standort Ehingen sind rund 5.000 Mitarbeitende beschäftigt. Ein weltweites Servicenetz unterstützt den Einsatz der Krane. Im Jahr 2024 erzielte das Werk einen Umsatz von 3,19 Milliarden Euro.
Die Liebherr Group umfasst mehr als 150 Gesellschaften weltweit, beschäftigt über 50.000 Mitarbeitende und erzielte 2024 einen konsolidierten Gesamtumsatz von über 14 Milliarden Euro.
Betriebliche Auswirkungen
Durch den Ersatz eines 100-Tonnen-Krans durch ein 120-Tonnen-Modell mit längerem Teleskopausleger und adaptiven Abstützsystemen erweitert NNH seine Einsatzflexibilität innerhalb einer transporteffizienten Vierachs-Klasse. Für Auftragnehmer im Industrie- und Stahlbau bedeutet dies größere Traglastreserven, erweiterte Reichweiten und einen sichereren Einsatz auf räumlich eingeschränkten Baustellen, ohne in eine höhere logistische Kategorie wechseln zu müssen.
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